Fritz Curt Hoppe (* 18. November 1915 in Dresden; † 4. November 1973Leben und Sterben lassen - Die tägliche Gedenkminute bei tamini-klassikforum, 2008 in Berlin-Zehlendorf) war ein deutscher Kammer- und Opernsänger (Bassbariton) sowie Hochschullehrer.
Leben und Wirken Er war der Sohn eines Präparators. In seiner Heimatstadt Dresden besuchte er ab 1935 die Orchesterschule der dortigen Staatskapelle und das Konservatorium. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde er zuerst zum Arbeits- und dann zum Wehrmachtsdienst eingezogen. Eine Erkrankung führte zu einer Freistellung vom Militär, die er für sein Bühnendebüt als Opernsänger 1940 am Stadttheater in Zittau in Lohengrin nutzte.
Nach Kriegsende ging er 1947 als Erster Bassbuffo an die Städtische Oper nach Berlin-Charlottenburg. Später wurde er zum Kammersänger ernannt und zum ordentlichen Professor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Westberlin, der heutigen Universität der Künste Berlin, berufen.
Repertoire Er sang verschiedene Hauptrollen, darunter in Rheingold, Zar und Zimmermann, Die verkaufte Braut, Cosi fan tutte und Der Barbier von Sevilla.
Literatur Wilhelm Kosch: Deutsches Theater-Lexikon, Band I: A – Hurka. Verlag Ferd. Kleinmayr, Klagenfurt und Wien 1953, ISBN 978-3-907820-27-8.
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