Die Liste der Technischen Kulturdenkmäler im Kreis Soest enthält bedeutende Technische Denkmäler der Städte und Gemeinden im Kreis Soest, Nordrhein-Westfalen. Sie ist Teil der offiziellen Denkmallisten im Kreis Soest und der Fachdatenbank der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen (DLBW) KLARA-DelosFachdatenbank der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen – KLARA-Delos..
Technische Kulturdenkmäler aus den Denkmallisten BildBezeichnungAdressePrimäre Funktionerrichtet Denkmal seitAnmerkungen150x150px|zentriert|klasse=noresize|Wassermühle Robringhausen (2022)Ehemalige WassermühleAnröchte – Robringhausen Kirchweg 8Wassermühle (Getreide)18531. Oktober 1984Wassermühle aus Grünsandstein mit oberschächtigen Wasserrad. Sie wurde bis 1957 als Getreidemühle genutzt. Nach der Stilllegung diente sie als Getreidelager und wurde 1979 zu einem Wohnhaus umgebaut.150x150px|zentriert|Kliever Mühle (2022)weitere BilderKliever Mühle (Windmühlenstumpf)Anröchte – Klieve Alte Allee 13Windmühle18181. Oktober 1984Von der Kliever Mühle ist heute nur noch der Mühlenstumpf erhalten. Sie wird auch als „Windmühle Henkelmann“ bezeichnet. Ursprünglich hatte sie ein mit Holzschindeln bedecktes Dach. Die Dachhaube war drehbar. So konnte der Müller auch bei Windwechsel den Mahlvorgang fortsetzen. Sie war bis etwa 1890 in Betrieb. Mit der Stilllegung setzte der Verfall ein. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts mussten die Flügel abmontiert werden, das Dach verfiel und das innere Balkenwerk wurde morsch. 1979 wurde sie restauriert und bekam 1986 ein neues Dach.Sauerland.com – Kliever Mühle (Abgerufen am 16. Januar 2026)Bahnhof Bad SassendorfBad Sassendorf Bahnstraße 1Bahnhof1850 / 191222. März 1995Bahnhof Bad Sassendorf150x150px|zentriert|Güterschuppen Bahnhof Bad Sassendorf (2024)Güterschuppen Bahnhof Bad SassendorfBad Sassendorf Bahnstraße 1Güterschuppen191222. März 1995Einstöckiger Güterschuppenanbau zu beiden Seiten des Empfangsgebäudes.150x150px|zentriert|Wasserstandstein (2024)WassersteinBad Sassendorf SälzerplatzVermessungsmarke15. August 1985Gedenkstele mit Hochwassermarken an der Rosenau. Mit Neugestaltung der Fußgängerzone wurde der Wasserstein an seinen heutigen Standort versetzt.150x150px|zentriert|Lohner Mühle (2024)Lohner MühleBad Sassendorf – Lohne Teichstraße 17Wassermühle (Getreide)3. Januar 1990Ehemalige Wassermühle in der bis 1962 Schrot und Getreide gemahlen wurde. Heute ist sie das Vereinshaus der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz Soest (ABU)ABU Biologische Station Soest.Speicher- und FeuerwehrspritzenhausBad Sassendorf – Neuengeseke Oberdorf 16Feuerwehrgerätehaus26. Juli 2022Ehemaliger Speicher und Spritzenhaus der Freiwilligen Feuerwehr im Ortsteil Neuengeseke.zentriert|150x150px|Ehemaliges Spritzenhaus Opmünden mit angegliedertem Ehrenmal. (2026)Spritzenhaus OpmündenBad Sassendorf – Opmünden Auf der Bauer 14Feuerwehrgerätehaus21. Januar 2021Altes Feuerwehrgerätehaus im Ortsteil Opmünden mit angegliedertem Ehrenmal.150x150px|zentriert|Feuerwehrgerätehaus Ense-Bremen (2019)weitere BilderFeuerwehrgerätehausEnse – Bremen Zur Waterlappe 1Feuerwehrgerätehaus19278. September 1993Ehemaliges Feuerwehrhaus im Ortsteil Bremen. Bis in die 1970er Jahre wurde das Alte Spritzenhaus als Gerätehaus mit Mannschaftsraum und Trockenturm genutzt. Heute befindet sich in dem Gebäude ein Restaurant.Heimatverein Ense-Bremen – Das alte Spritzenhaus in Bremen (Abgerufen am 16. Januar 2026)150x150px|zentriert|Trafoturm Sieveringen (2019)weitere BilderTransformatorenstationEnse – Sieveringen Soester Straße / LannerTransformatorenstation~193030. September 1994In den 1930er Jahren errichteter Trafoturm als Technisches Kulturdenkmal für die Elektrizifierung des ländlichen Raums. Er wird heute noch als Umspannstation genutzt. Die Kabel verlaufen aber mittlerweile unterirdisch.150x150px|zentriert|Bahnhof Erwitte (2011)Bahnhof ErwitteErwitte Bahnhofstraße 8Bahnhof1883 / 19088. Oktober 1985Mit dem Ausbau der Bahnstrecke von Warstein nach Lippstadt hatte Erwitte bereits bei der Eröffnung 1883 einen Bahnhof. Der jetzige Bahnhof mit dem steinernen Empfangsgebäude wurde 1908 errichtet. 1975 wurde der Personenverkehr zwischen Lippstadt und Warstein eingestellt und durch Linienbusverkehr ersetzt. Heute wird die Strecke nur noch für den Güterverkehr genutzt. Das Bahnhofsgebäude ist in Privatbesitz.150x150px|zentriert|Gradierwerk I (2025)weitere BilderGradierwerk IErwitte – Bad Westernkotten Kurpark, Weringhauser Str. 36Gradierwerk185318. Dezember 1984Gradierwerk im Kurpark Bad Westernkotten. Technisches Bauwerk für die Salzproduktion aus Sole. Es ist etwa 120 m lang und 12,5 m hoch. Bis 1949 wurde es zur Salzgewinnung genutzt. Heute dient es zur Salzluftinhalation.150x150px|zentriert|Gradierwerk II (2025)weitere BilderGradierwerk IIErwitte – Bad Westernkotten Kurpark, Weringhauser Str. 36Gradierwerk193218. Dezember 1984Gradierwerk im Kurpark Bad Westernkotten. Technisches Bauwerk für die Salzproduktion aus Sole. Es ist etwa 58 m lang und 13 m hoch. Bis 1949 wurde es zur Salzgewinnung genutzt. Heute dient es zur Salzluftinhalation.150x150px|zentriert|Schäferkämper Wassermühle (2011)Schäferkämper WassermühleErwitte – Bad Westernkotten Holzweg 4Wassermühle (Getreide)1747 / 17486. September 1990Die Schäferkämper Wassermühle ist eine Mühle mit zwei oberschächtigen Wasserrädern. Sie war bis 1933 in Betrieb.150x150px|zentriert|Nebengebäude Schäferkämper Mühle (2011)Nebengebäude der Schäferkämper WassermühleErwitte – Bad Westernkotten Holzweg 4a16. September 1996150x150px|zentriert|Wasserturm Eikeloh (2009)weitere BilderWasserturm EikelohErwitte – Eikeloh Eikeloher Straße 1Wasserturm1900 / 1901 / 19474. Juli 1988Mit 17 Meter Höhe ist der Wasserturm Eikeloh der kleinste in der Region. Er wurde 1900/01 erbaut, als Eikeloh 1900 bis 1902 ein Wasserleitungsnetz erhielt. 1947 bekam er einen neuen Wasserbehälter. Seit 1985 ist er außer Betrieb. Heute befindet er sich in Privateigentum und wird als Atelier genutzt.150x150px|zentriert|Windmühle Schmerlecke (2011)weitere BilderWindmühle SchmerleckeErwitte – Schmerlecke Windmühlenweg 3Windmühle (Getreide)1831 / 189722. November 1984Die Schmerlecker Windmühle am Alten Hellweg wurde 1831 errichtet und nach einem Brand 1897 wieder neu aufgebaut. Bis 1942 wurde dort Mehl gemahlen. Nach Einstellung der Produktion verfiel das Gebäude zunehmend, bis sie in den 1960er Jahren in den Besitz eines Landwirts kam. Bis in die 1980er Jahre wurde sie umfangreich restauriert und schließlich in den 2000er Jahren zu einem Restaurant mit eigener Brauerei ausgebaut. 2010 wurde sie verkauft und wird seit dem in den Sommermonaten an Wochenenden und Feiertagen als Café und Ausflugslokal genutzt.150x150px|zentriert|Brennerei Siedhoff (2023)weitere BilderBrennerei SiedhoffErwitte – Schmerlecke Schmerlecker Dorf 26Brennerei1867 / 189923. November 20001867 gegründete Hefe- und Kornbrennerei auf dem Hof von Anton Siedhoff, genannt Gröne. 1898 brennt die Kornbrennerei und fast alle Nebengebäude bis auf die Scheune ab. 1899 wurden der Hof und die Brennerei in ihrer heutigen Anordnung wieder aufgebaut und nach dem 1. Weltkrieg erweitert. Bis 2000 wurde in der Dampfkornbrennerei Siedhoff Schnaps destilliert. Während dem 2. Weltkrieg sogar Raketentreibstoff. Nach jahrelangen Leerstand wurde das Grundstück mit Fabrikantenvilla und Brennerei 2025 versteigert und hat einen neuen Eigentümer.150x150px|zentriert|Transformatorenhäuschen Völlinghausen (2011)Transformatorenstation VöllinghausenErwitte – Völlinghausen Heideweg 1–4 / Kliever StraßeTransformatorenstation~19204. September 1989Trafoturm als Technische Kulturdenkmal für die Elektrifizierung des ländlichen Raums. Vorbild für den Turm war ein Entwurf des AEG-Architekten Werner Issel, der 1913 eine Transformatorenstation für den sächsischen Energieversorger Elbtalzentrale in Hallersdorf bauen ließ. Ein baugleicher Trafoturm ist der in Erwitte-Völlinghausen."Hellendorfer Trafoturm wird berühmt"; in Sächsische vom 31. Juli 2018, Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND); (Abgerufen am 16. Januar 2026) Seit 2013 wird er von der Stiftung Pro Artenvielfalt, Bielefeld als Artenschutzturm nachgenutzt.Stiftung Pro Artenvielfalt – Artenschutzturm (AST) Erwitte OT Völlinghausen Nordrhein-Westfalen (Abgerufen am 16. Januar 2026)150x150px|zentriert|Nivellementpunkt Marktkirche St. Peter (2023)Nivellementpunkt an der StadtkircheGeseke An der Stadtkirche St. Petri, Marktplatz 10Messpunkt1937Runde Höhenmarke aus Metall mit Reichsadler, entnazifiziert; Inschrift: „Deutsches Reich – Höhenmarke“. Sie wurde 1937 vom Reichsamt für Landesaufnahme an der südlichen Außenmauer der Kirche angebracht.150x150px|zentriert|Trappenmühle (2018)weitere BilderTrappenmühleGeseke Trappenweg 7Wassermühle (Getreide)Die Mühle vor der Stadtmauer wurde erstmals mit der Gründung des Damenstifts erwähnt.150x150px|zentriert|Alter Kalkofen (2020)Alter KalkofenGeseke Bürener Straße, südlich Zementwerk „Milke“ / Heidelberg Materials.Kalkofen~1920Der alte Kalkofen wurde in den 1920er Jahren gebaut und ist ein Zeugnis der Industriegeschichte.150x150px|zentriert|Sändkers Windmühle (Windmühle Heintrop) (2026)weitere BilderSändkers Windmühle (Windmühle Heintrop)Lippetal – Heintrop Heintroper Straße 3bWindmühle1808–1813 / 185831. Dezember 1984Ursprünglich stand die Windmühle in Assen. Da es aber dort bereits eine Wassermühle (Quabbenmühle) gab, beantragte der Müller 1858 einer Verlegung der Windmühle nach Heintrop, da das Mahlgut nicht für 2 Mühlen ausreichte. Also wurde die Mühle abgebaut und in Heintrop wieder neu aufgebaut. 1867 kaufte die Familie Sändker die Windmühle. Sie wurde in den 1930er Jahren modernisiert und war bis 1976 in Betrieb. Heute kann man sie in den Sommermonaten am 1. Samstag im Monat besichtigen. Zum Mühlentag am Pfingstmontag findet dort jährlich das traditionelle Mühlenfest statt.150x150px|zentriert|Elisabeth-Schleuse (2022)weitere BilderElisabeth-SchleuseLippetal – Kesseler Zur Mühle 4Schleuse18281. April 1998Die Elisabeth-Schleuse an der Kesseler Mühle wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut und gegen Ende des Jahres 1828 in Betrieb genommen. Zusammen mit dem 1891 errichteten Stauwehr stellt sie ein wichtiges Dokument für den Ausbau der Lippe als Schifffahrtsweg von Hamm nach Lippstadt dar.150x150px|zentriert|Stauwehr Elisabeth-Schleuse (2022)Stauwehr Elisabeth-SchleuseLippetal – Kesseler Zur Mühle 4Wehr18911. April 1998150x150px|zentriert|Quabbenmühle (2022)weitere BilderQuabbenmühleLippetal – Lippborg An der Quabbe 2Wassermühle (Getreide)17923. Januar 1986150x150px|zentriert|Mühlenanlage der Quabbenmühle (2022)Mühlenanlage der QuabbenmühleLippetal – Lippborg An der Quabbe 2Mühlenanlage Wassermühle17923. Januar 1986Aktuell wird die Mühlenanlage ökologisch umgestaltet und renaturiert. (Stand: 2025)150x150px|zentriert|Zuppinger Wasserrad der Burgmühle (2022)Zuppinger Wasserrad der BurgmühleLippstadt Lippertor / Magister-Justinus-WegMühlrad18619. Juni 2000In Lippstadt gab es 4 Wassermühlen. Das Zuppinger Wasserrad der Burgmühle gehörte zu der ältesten Mühle und war bis 2003 in Betrieb. Heute befindet es sich am ehemaligen Standort der Lippischen Mühle und dient als Denkmal der Lippstädter Mühlentradition. Es ist mit einem Durchmesser von 6,50 m das größte erhaltene Wasserrad dieser Bauweise in Westfalen.zentriert|150x150px|Altes Steinwehr Lippstadt (2026)weitere BilderSteinschleuse hinter der WilhelmschuleLippstadt