Die Blutgräfin ist ein Spielfilm von Ulrike Ottinger aus dem Jahr 2026. Die Horror-Komödie nimmt sich der Legende um die verurteilte Mörderin Elisabeth Báthory (1560–1614) an. Die Hauptrolle als Vampirin übernahm die französische Schauspielerin Isabelle Huppert. Die europäische Koproduktion unter Beteiligung Österreichs, Luxemburgs und Deutschlands wurde im Februar 2026 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) uraufgeführt.
Handlung Wien, in der Gegenwart: Die Blutgräfin Erzsébet Báthory und ihre treue Zofe Hermine versuchen, das Ende ihres Vampirreichs zu verhindern. Dabei begeben sie sich nach Jahrzehnten im Untergrund auf eine wilde Jagd nach dem roten Lebenssaft und einem geheimnisvollen Buch, das droht, alles Böse zu vernichten. Erzsébet heuert dafür ihren melancholischen Neffen Baron Rudi Bubi an, der eigentlich beschlossen hat, als vegetarischer Vampir zu leben. Mit von der Partie ist sein Psychotherapeut Theobald Tandem. Die Gruppe dehnt ihre Suche bis nach Böhmen aus. Gleichzeitig nehmen ein Kriminalbeamter und zwei Vampirologen die Verfolgung auf.Die Blutgräfin. In: berlinale.de, 14. Januar 2026 (abgerufen am 14. Januar 2026).Die Blutgräfin. In: berlinale.de (abgerufen am 3. Februar 2026).
Veröffentlichung Die Weltpremiere von Die Blutgräfin (internationaler Titel: The Blood Countess) erfolgte am 16. Februar 2026Die Blutgräfin. In: berlinale.de (abgerufen am 3. Februar 2026). im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Dort wurde das Werk in die Sektion Berlinale Special Gala aufgenommen und als „originell-witzigen, von Horror inspirierten Film“ beschrieben.Berlinale Special - Treffpunkt für das Publikum. In: berlinale.de, 14. Januar 2026 (abgerufen am 14. Januar 2026). Ottinger interpretiere „den Vampirmythos neu: als opulente Abenteuergeschichte voller morbider Komik“, so das Festival. Der deutsche Kinostart ist für den 29. Oktober 2026 angesetzt.
Rezeption Filmjournalist Dieter Oßwald schrieb auf dem Arthaus-Portal Programmkino.de: „Ein horrorhumoristischer Tanz der Vampire mit Wiener Blut und Wiener Schmäh“, und lobt die pompösen Schauplätze mit Wow-Effekten.
Weblinks
Profil im Programm der Berlinale
Profil bei filminstitut.at
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Horrorfilm Kategorie:Österreichischer Film Kategorie:Luxemburgischer Film Kategorie:Deutscher Film