mini|hochkant|Wappen derer von Eisendecher in Siebmachers Wappenbuch mini|hochkant|Wappendarstellung von Hildebrand in der großen Wappensammlung Eisendecher ist der Name einer niedersächsischen Familie mit Wurzeln im Thüringischen, die in einer Linie im frühen 19. Jahrhundert in den russischen Adelsstand erhoben wurde. Im Königreich Hannover zählte das Geschlecht zu den „hübschen Familien“, also zu den höfischen Familien der bürgerlichen Oberschicht, die als bedeutende Staatsbeamte Einfluss hatten.

Geschichte Die Familie stammt aus Hannover, wobei Generationen des 17. Jahrhunderts noch im Thüringischen beheimatet waren. Mehrere Familienmitglieder waren in führenden Positionen in Verwaltung und Politik tätig. Mit Johann Georg Dieterich Eisendecher (1773–nach 1825) erwarb ein Familienmitglied am 11. Juni 1821 den kaiserlich-russischen Dienstadel,Gritzner (1872), S. 4. der auch in Deutschland anerkannt wurde.Gerd Hoffmann: Karl von Eisendecher – Preußischer und Kaiserlicher Marineoffizier und Diplomat aus Oldenburg, in: Oldenburgische Familienkunde, Jg. 53 (2011), S. 245 (lb-oldenburg.de).

Stammfolge

Wappen Blasonierung: In Blau ein breiter in drei Reihen von Gold und Schwarz geschachter Balken, begleitet von drei (2:1) silbernen Sternen. Auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Helmdecken ein aus brennendem grünen Nest wachsender schwarzer Phönix. Adolf Matthias Hildebrandt stellt das Wappen ohne die Sterne dar.Eine Sammlung von 8000 Bildern von Wappen von Herrschern, Adel und Bürger, Stadt und regionalen Wappen, herausgegeben um 1910–1920 von A. Wellers Verlag, Kahla in Thüringen, Nr. 186.

Literatur Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon, Band 3: Eberhard – Graffen. Leipzig 1861, S. 73 (Google Bücher). Maximilian Gritzner (Bearb.), Adolf Matthias Hildebrandt (Illustrator): J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch, Bd. 3 (Blühender Adel deutscher Landschaften unter preußischer Vorherrschaft), 5. Abt.: Der Adel des Großherzogthums Oldenburg, Nürnberg 1872, S. 4 (digitale-sammlungen.de) und Tfl. 3 (digitale-sammlungen.de). Genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser, Band 19, bearbeitet von Alexander Freiherr von Dachenhausen, Brünn 1894, S. 139 f.

Weblinks

Einzelnachweise

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