Wilfried Adling (* 3. März 1930 in Chemnitz; † 16. Juni 1992) war ein deutscher Theaterwissenschaftler und Hochschullehrer.
Leben und Wirken Nach Schulbesuch und Studium promovierte er zum Dr. sc. und habilitierte sich. Danach wurde er zum Prorektor für Erziehung und Ausbildung sowie ordentlichen Professor und Leiter des Lehrstuhls für Leitung und Funktion des sozialistischen Theaters an der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig ernannt. Bekannt wurde er als Experte für das „sozialistische Menschenbild“ auf der Theaterbühne, insbesondere im Werk von Maxim Gorki. Daneben gab er Anthologien heraus, darunter 1959 Der Weg vom Ich zum Wir, darin erschien das Erstlingswerk von Heiner Müller Der Lohndrücker.Eintrag im Haus des Buches Leipzig
Im Juni 1976 erhielt Adling den Preis für künstlerisches Volksschaffen I. Klasse.
Schriften (Auswahl) Nachwort in: Friedrich Wolf: Die Matrosen von Cattaro. Ein Schauspiel. Mit einem Aufsatz von Friedrich Wolf. Weshalb schrieb ich „Die Matrosen von Cattaro“? Reclam, Leipzig 1958. (mit Rainer Schrader): Leistungsvergleich – eine Schule des sozialistischen Arbeitertheaters. In: Kulturelles Leben. 5/1976, S. 22 ff. Arbeitertheater im Leistungsvergleich. In: Kulturelles Leben. Nr. 3, 25/1978, S. 17 ff. (Mitautor): Theater und Publikum. Beiträge von einem Kolloquium der Theaterhochschule "Hans Otto" Leipzig am 22.11.1983. VT, 1984.
Weblinks Eintrag im Theater der Zeit Eintrag im Kalliope-Verbund
Einzelnachweise
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