Axelle Gachet-Mollaret (* 3. September 1992 in Annecy als Axelle Mollaret) ist eine französische Skibergsteigerin.
Werdegang Gachet-Mollaret nahm bis 2012 an internationalen Juniorenrennen der ISMF teil und startete zu Beginn der Saison 2012/13 in Ahrntal erstmals im Weltcup, wobei sie den fünften Platz im Einzel und den vierten Platz im Vertical Race errang. Im weiteren Saisonverlauf kam sie bei den Weltmeisterschaften 2013 in Pelvoux auf den siebten Platz im Vertical Race und holte im Einzel die Silbermedaille. In der Saison 2013/14 erreichte sie mit dritten Plätzen im Einzel in Verbier und in Courchevel ihre ersten Podestplatzierungen im Weltcup. Bei den Europameisterschaften 2014 im Ordino-Arcalís wurde sie Sechste im Vertical Race und gewann im Einzel die Bronzemedaille. Nach zwei zweiten und dritten Plätzen bei Weltcups zu Beginn der Saison 2014/15, holte sie bei den Weltmeisterschaften 2015 in Verbier Silber im Einzel und Gold im Teamwettbewerb. Im Vertical Race errang sie dort den vierten Platz. Zum Saisonende lief sie im Weltcup einmal auf den zweiten Platz sowie zweimal auf dritten Rang und beendete die Saison damit auf dem zweiten Platz im Gesamtweltcup. Zudem gewann sie den Trofeo Mezzalama. Nachdem sie in der Saison 2015/16 an wenigen Rennen teilgenommen hatte, wobei sie im Weltcup zwei Plätze belegen konnte, kam sie in der Saison 2016/17 im Weltcup fünfmal auf den zweiten und zweimal auf den dritten Platz. Außerdem holte sie im Vertical Race in Val d’Aran ihren ersten Weltcupsieg und errang abschließend den zweiten Platz im Gesamtweltcup. Beim Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften 2017 in Alpago, gewann sie im Einzel und im Vertical Race jeweils die Bronzemedaille sowie im Teamwettbewerb und mit der Staffel jeweils die Goldmedaille. Außerdem belegte sie beim Trofeo Mezzalama den zweiten Platz und siegte beim Adamello Ski Raid.
In der Saison 2017/18 holte Gachet-Mollaret bei neun Weltcupteilnahmen fünf Weltcupsiege sowie einen zweiten Platz und gewann damit den Gesamtweltcup, den Einzel-Weltcup sowie den Vertical-Race-Weltcup. Bei den Europameisterschaften 2018 in Nicolosi wurde sie Siebte im Sprint und Europameisterin im Einzel sowie im Vertical Race. Außerdem siegte sie beim Patrouille des Glaciers. In der folgenden Saison lief sie mit fünf ersten Plätzen und einen zweiten Platz auf den siebten Platz im Gesamtweltcup, auf den fünften Rang im Vertical-Race-Weltcup und auf den zweiten Platz im Einzel-Weltcup. Beim Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften 2019 in Villars-sur-Ollon, wurde sie im Teamwettbewerb, mit der Staffel sowie im Einzel Weltmeisterin und Zweite im Vertical Race. Außerdem triumphierte sie erneut beim Trofeo Mezzalama. Nach Platz eins im Einzel beim Weltcup in Aussois zu Beginn der Saison 2019/20, lief sie in Arinsal zweimal auf den dritten Platz und erreichte damit den zehnten Platz im Gesamtweltcup, den siebten Platz im Vertical-Race-Weltcup sowie den vierten Platz im Einzelweltcup. In der Saison 2020/21 gewann sie bei den Weltmeisterschaften 2021 in Arinsal Bronze im Teamwettbewerb, Silber mit der Staffel und jeweils Gold im Einzel und im Vertical Race. Im Weltcup wurde sie mit sechs ersten Plätzen und einen zweiten Platz Zweite im Gesamtweltcup und jeweils Erste im Einzel- sowie Vertical-Race-Weltcup. Auch in der Saison 2021/22 belegte sie diese Gesamtplatzierungen. Dabei siegte sie achtmal und errang einmal den zweiten Platz. Bei den Europameisterschaften 2022 in Boí Taüll belegte sie den sechsten Platz mit der Mixed-Staffel und gewann im Vertical Race sowie im Einzel jeweils die Goldmedaille. Zudem wurde sie französische Meisterin im Vertical Race sowie im Teamwettbewerb und gewann nach 2016 und 2018 zum dritten Mal die Pierra-Menta-Tour sowie die Tour du Rutor.
In der Saison 2022/23 belegte Gachet-Mollaret im Weltcup mit sechs ersten Plätzen und einen zweiten Platz den vierten Platz im Gesamtweltcup, den zweiten Rang im Vertical-Race-Weltcup und erneut den ersten Platz im Einzel-Weltcup. Zudem siegte sie erneut bei der Pierra Menta-Tour und beim Adamello Ski Raid. Beim Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften 2023 im Vall de Boí, holte sie zusammen mit Robin Galindo Bronze in der Mixed-Staffel und im Einzel, Vertical Race sowie im Teamwettbewerb jeweils die Goldmedaille. Bei den französischen Meisterschaften 2023 errang sie jeweils die Meistertitel im Einzel, Vertical Race und mit der Mixed-Staffel. In der folgenden Saison kam bei fünf Weltcupteilnahmen dreimal auf den ersten sowie zweimal auf den dritten Platz und erreichte damit den dritten Platz im Einzel-Weltcup. Bei der Pierra Menta-Tour belegte sie wie in den Vorjahren den ersten Platz. Nach zwei Meistertitel bei den französischen Meisterschaften im Vertical Race und Einzel zu Beginn der Saison 2024/25, siegte sie siebenmal im Weltcup und lief damit auf den vierten Platz im Gesamtweltcup, auf den zweiten Rang im Vertical-Race-Weltcup und erneut auf den ersten Platz im Einzel-Weltcup. Zudem gewann sie zum sechsten Mal die Pierra Menta-Tour und zum dritten Mal den Trofeo Mezzalama. Beim Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften 2025 in Morgins, holte sie im Einzel die Silbermedaille und im Vertical Race sowie zusammen mit Célia Perillat-Pessey im Teamwettbewerb jeweils die Goldmedaille.
Erfolge Weltmeisterschaften 2013 Pelvoux: 2. Platz Einzel, 7. Platz Vertical Race 2015 Verbier: 1. Platz Team, 1. Platz Staffel, 2. Platz Einzel, 4. Platz Vertical Race 2017 Alpago: 1. Platz Team, 1. Platz Staffel, 3. Platz Einzel, 3. Platz Vertical Race 2019 Villars-sur-Ollon: 1. Platz Team, 1. Platz Staffel, 1. Platz Einzel, 2. Platz Vertical Race 2021 Arinsal: 1. Platz Einzel, 1. Platz Vertical Race, 2. Platz Staffel, 3. Platz Team 2023 Vall de Boí: 1. Platz Einzel, 1. Platz Vertical Race, 1. Platz Team, 3. Platz Staffel 2025 Morgins: 1. Platz Team, 1. Platz Vertical Race, 2. Platz Einzel
Europameisterschaften 2014 Ordino-Arcalís: 3. Platz Einzel, 6. Platz Vertical Race 2018 Nicolosi: 1. Platz Einzel, 1. Platz Vertical Race, 7. Platz Sprint 2022 Boí Taüll: 1. Platz Einzel, 1. Platz Vertical Race, 6. Platz Mixed-Staffel
Weltcupsiege im Einzel Nr. Datum Ort Disziplin 1. 9. April 2017 Vertical Race 2. 15. Dezember 2017 Vertical Race 3. 28. Januar 2018 Vertical Race 4. 8. Februar 2018 Einzel 5. 9. Februar 2018 Vertical Race 6. 24. Februar 2018 Einzel 7. 20. Januar 2019 Einzel 8. 2. Februar 2019 Einzel 9. 23. März 2019 Einzel 10. 4. April 2019 Vertical Race 11. 6. April 2019 Einzel 12. 20. Dezember 2019 Einzel 13. 20. Dezember 2020 Vertical Race 14. 29. Januar 2021 Vertical Race 15. 31. Januar 2021 Einzel 16. 5. Februar 2021 Einzel 17. 26. März 2021 Vertical Race 18. 28. März 2021 Einzel 19. 17. Dezember 2021 Vertical Race 20. 19. Dezember 2021 Einzel 21. 15. Januar 2022 Einzel 22. 29. Januar 2022 Einzel 23. 3. Februar 2022 Einzel 24. 18. März 2022 Einzel 25. 6. April 2022 Einzel 26. 7. April 2022 Vertical Race 27. 18. Dezember 2022 Einzel 28. 21. Januar 2023 Einzel 29. 22. Januar 2023 Vertical Race 30. 8. Februar 2023 Vertical Race 31. 10. Februar 2023 Einzel 32. 16. Februar 2023 Einzel 33. 22. Februar 2024 Einzel 34. 6. April 2024 Vertical Race 35. 7. April 2024 Einzel 36. 15. Dezember 2024 Vertical Race 37. 11. Januar 2025 Vertical Race 38. 13. Januar 2025 Einzel 39. 25. Januar 2025 Einzel 40. 20. März 2025 Einzel 41. 10. April 2025 Vertical Race 42. 13. April 2025 Einzel 43. 16. Januar 2026 Vertical Race 44. 25. Januar 2026 Vertical Race 45. 25. März 2026 Einzel 46. 26. März 2026 Vertical Race 47. 1. April 2026 Vertical Race 48. 2. April 2026 Einzel
Weitere Siege im Skibergsteigen 2015, 2019, 2025: Trofeo Mezzalama 2018: Patrouille des Glaciers 2017, 2023: Adamello Ski Raid 2016, 2018, 2022: Tour du Rutor 2016, 2018, 2022–2025: Pierra Menta
Privates Axelle Gachet-Mollaret ist seit Oktober 2018 Xavier Gachet, der ebenfalls Skibergsteiger ist, verheiratet.
Weblinks
Axelle Gachet-Mollaret bei skimostats.com Axelle Gachet-Mollaret bei dataskimo.org
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