Gerhard Amundsen (* 24. November 1888 in Briesnitz als Gerhard Andreas Laible; † 25. März 1942 in Berlin-Plötzensee) war ein deutscher Regisseur, Journalist, Schauspieler und Schriftsteller.
Leben und Wirken Er war der Sohn des evangelisch-lutherischen Diakons Johannes Conrad Wilhelm Laurentius Laible in Briesnitz und dessen Ehefrau Friederike Wilhelmine geborene Admundsen genannt Nagel und kam in einem Vorort von Dresden zur Welt. Gerhard Laible nahm später als Pseudonym den Geburtsnamen seiner Mutter an.
Nach dem Schulbesuch in Briesnitz wechselte er an das Wettiner Gymnasium nach Dresden. Nach dem dortigen Abitur studierte er Gartenarchitektur und war danach als Innenarchitekt in München tätig, nebenbei betätigte er sich auch als Schriftsteller. Ab 1916 lebte er als Innenarchitekt in Berlin, arbeitete für Theater und Film und unternahm erste Versuche als Schauspieler und nach 1925 auch als Regisseur von Opern. Bis Frühjahr 1928 war er beispielsweise als Spielleiter am Theater in Koblenz tätig.Kölnische Zeitung vom 20. April 1928, S. 12. 1930 wurde er freischaffender Schriftsteller. Er schrieb u. a. auch für die Monatsblätter Die Bergstadt.
Aufgrund seiner Homosexualität wurde er mehrfach inhaftiert und starb 1942 in der Untersuchungshaft.
Filmographie 1918: Wundersam ist das Märchen der Liebe 1924: Die Flucht ins Paradies
Schriften (Auswahl) Ludolf Liberts, Professor der Kunstakademie Riga. Galerie Gurlitt, [Berlin] 1931. Prof. Leo Pasetti. In: Gebrauchsgraphik, Jg. 10, 1933, Heft 2, S. 10–17 (Digitalisat).
Ehrung 2008 wurde in Berlin-Charlottenburg ein Stolperstein für ihn verlegt.
Weblinks Gerhard Laible (gen. Admundsen) auf Stolpersteine in Berlin
Einzelnachweise
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