mini|hochkant|Architekt und Baumeister Kleophas Hollmann mini|hochkant|Baufirma Ing. Kl. Hollmann Kleophas Hollmann (auch Kleofas Hollmann) (* 18. Februar 1865 in Spindlermühle Matrikel Špindlerův Mlýn (abgerufen am 11. Januar 2026) ; † 13. Juli 1924 in Hohenelbe Matrikel Vrchlabí (abgerufen am 11. Januar 2026) ) war ein deutsch-böhmischer Architekt und Baumeister und Bürgermeister der Stadt Hohenelbe (heute ). Er prägte das heutige Antlitz der Stadt mit. Friedhofslehrpfad „Gedächtnis von Vrchlabí“ (abgerufen am 11. Januar 2026)
Leben und Wirken Kleophas Hollmann wurde in Spindlermühle Nr. 75 (OT Sankt Peter) als Sohn des Lehrers Franz Hollmann († 1891) und seiner Ehefrau Johanna, geb. Lorenz, geboren. Er war mit Frau Berta Hollmann, geb. Hübner († 7. Juli 1920) verheiratet.
Er studierte u. a. an der Staatlichen Handelsschule in Reichenberg. Katalogizační lístek: Hollmann, Kleophas (tschech.) (abgerufen am 11. Januar 2026) Nach seinem Studienabschluss als Ingenieur gründete er 1892 eine Baufirma in Hohenelbe, die nach seinem Tode von seinem Sohn Rudolf Hollmann weitergeführt wurde. Arche Krkonos: Hollmann Kleofas (abgerufen am 11. Januar 2026) Im Jahr 1898 nahm er gemeinsam mit Viktor Krause am Wettbewerb für den Bau der neuen Kablík-Brücke in Hohenelbe (jetzt most Tyršova ul. in Vrchlabí) teil. Sie gründeten zusammen das Architekturbüro Krause & Hollmann und ihr erstes gemeinsames Projekt war der Bau eines Stadthauses im Jahr 1896. Proměny nejfrekventovanějšího mostu, S. 5 (tschech.) (abgerufen am 11. Januar 2026)
Im Jahr 1910 wurde nach Plänen von K. Hollman ein jüdischer Friedhof auf dem Stadtfriedhof Hohenelbe angelegt, der nach 1945 aufgegeben wurde. Das Wohnhaus der Familie Hollmann befand sich in Hohenelbe, Kablikstraße 10 (jetzt Vrchlabí, Českých bratří 110). Adreßbuch des Bezirks Hohenelbe, (1933), S. 69 (abgerufen am 11. Januar 2026) Im Jahr 1923 wurde Kleophas Hollmann zum Bürgermeister von Hohenelbe gewählt. Er starb während des Kreisturnfestes am 13. Juli 1924 und wurde am 16. Juli auf dem Stadtfriedhof von Vrchlabí beigesetzt. Grabstätte und Gruft existieren noch heute.
Im Jahr 2024 fand in der Stadtbibliothek in Špindlerův Mlýn eine Ausstellung über Bauten von Kleophas Hollmann statt. Architektura ve stavbách Kleofáše Hollmanna (tschech.) (abgerufen am 11. Januar 2026)
Bauten (Auswahl) 1894: Friedrich W. Krönig & Söhne, Weberei Stella Hohenelbe-Harta – Vrchlabí-Podhůří, Poštovní 67 Industriální topografie: Friedrich W. Krönig a synové, tkalcovna Stella Vrchlabí (tschech.) (abgerufen am 11. Januar 2026) 1896: Stadthaus in Hohenelbe – Vrchlabí, Krkonošská (zusammen mit Viktor Krause) 1902: Aktienbrauerei in Hohenelbe – Vrchlabi, Komenského 63 (zusammen mit Viktor Krause), erbaut nach Plänen der Prager Maschinenbaufirma Ringhoffer Industriální topografie: Akciový pivovar (tschech.) (abgerufen am 11. Januar 2026) 1903: Rathaus in Rochlitz an der Iser – Rokytnice nad Jizerou 197 (zusammen mit Viktor Krause), unter Denkmalschutz ÚSKP-Nr. Heimatkreis Hohenelbe: Rathaus in Rochlitz an der Iser (abgerufen am 11. Januar 2026) Rathaus Rokytnice nad Jizerou (abgerufen am 11. Januar 2026) 1903/04: Umbau des Schützenhauses zum Kulturzentrums in Hohenelbe – Vrchlabí, Vančurova 378 (zusammen mit Viktor Krause) Sehenswürdigkeiten von Vrchlabí (tschech.) (abgerufen am 11. Januar 2026) 1904: Evangelische Kirche Herlíkovice, OT von Strážné (zusammen mit Viktor Krause) Secesní kostel Herlíkovice (tschech.) (abgerufen am 11. Januar 2026) 1906–1908: Ignaz Petera & Söhne (Sattlerei und Karosseriewerkstatt) in Hohenelbe - Vrchlabí, Fügnerova 572 Industriální topografie: Ignác Theodor Petera a synové,angl. sedlářství a karosárna (tschech.) (abgerufen am 11. Januar 2026) 1907: Umbau des Chorraums der St. Peter-Kirche in Spindlermühle 1908: Schule in Spindlermühle – Špindlerův Mlyn Nr. 32 1909: Pfarrhaus in Nieder Langenau – Dolní Lánov Nr. 165, unter Denkmalschutz ÚSKP-Nr. 1909: Staatsreform-Realgymnasium in Hohenelbe – Vrchlabí, Komenskeho 586 1910: Villa des Textilunternehmers Josef Menčík (1847–1920) in Hohenelbe – Vrchlabí, Žižkova 590 1910–1912: Union-Bank in Hohenelbe – Vrchlabí, Krkonošská 177, jetzt ČSOB-Bank 1912: Konditorei in Hohenelbe – Vrchlabí, Cukrářská 1916: Wohn- und Geschäftshaus H. Oesterreicher in Hohenelbe – Vrchlabí, Žižkova 497, jetzt Kinderheim Wohn- und Geschäftshaus H. Oesterreicher in Vrchlabí auf cizidum.umprum.cz (abgerufen am 11. Januar 2026) 1920er Jahre: Union Bank in Trautenau – Trutnov, Krakonošovo nám. 129
Galerie von ausgeführten Bauten
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (Österreich) Kategorie:Person (Königreich Böhmen) Kategorie:Österreicher Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1865 Kategorie:Gestorben 1924 Kategorie:Mann