Der Kirchenkreis Apolda-Buttstädt war ein von 1998 bis 2025 bestehender Kirchenkreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland mit Sitz in Apolda, der zum Bischofssprengel Erfurt gehörte. Zuletzt amtierte Evelin Franke als Superintendentin.

Lage und Allgemeines Der Kirchenkreis Apolda-Buttstädt lag in der Mitte von Thüringen und umfasste den östlichen und nördlichen Teil des Landkreises Weimarer Land sowie einige Gemeinden im Osten der Stadt Erfurt und im Süden des Landkreises Sömmerda.

Im Kirchenkreis lebten am 31. Dezember 2023 13.472 evangelische Christen. Er hatte damit einen Anteil von evangelisch-lutherischen Christen an der Gesamtbevölkerung von 18,3 %.

Das Kreiskirchenamt, das verschiedene Verwaltungsaufgaben wie zum Beispiel die Abwicklung von Bau-, Personal- oder Versicherungsangelegenheiten für mehrere Kirchenkreise übernimmt, befand sich in Eisenach.

Pfarrbereiche Die Kirchengemeinden waren in die im Folgenden aufgeführten Regionen und Pfarrbereiche gegliedert. Zudem bestanden eine Kreispfarrstelle für Diakonie, eine Kreispfarrstelle für Entlastungsdienste sowie eine Kreisschulpfarrstelle.

Region Mitte mit den Pfarrbereichen 12-Kirchenland (mit den Kirchengemeinden Buttelstedt, Krautheim-Haindorf und Leutenthal sowie dem Kirchengemeindenverband Neumark) Buttstädt (mit den Kirchengemeinden Buttstädt, Hardisleben, Niederreißen, Nirmsdorf, Oberreißen, Rudersdorf und Willerstedt) Großbrembach (mit den Kirchengemeinden Ellersleben, Großbrembach, Kleinbrembach, Kleinneuhausen und Vogelsberg) Rastenberg (mit den Kirchengemeinden Eßleben, Großneuhausen, Guthmannshausen, Mannstedt, Olbersleben, Rastenberg-Roldisleben und Teutleben) Region Ost mit den Pfarrbereichen Apolda (mit den Kirchengemeinden Apolda I und Apolda II) Bad Sulza I (mit den Kirchengemeinden Auerstedt, Bad Sulza, Gebstedt, Großheringen, Ködderitzsch, und Reisdorf) Bad Sulza II (mit den Kirchengemeinden Eberstedt, Flurstedt, Neustedt, Niedertrebra, Obertrebra, Rannstedt und Wickerstedt) Niederroßla (mit den Kirchengemeinden Niederroßla und Liebstedt-Goldbach sowie dem Kirchengemeindeverband Oßmannstedt-Ulrichshalben) Region West mit den Pfarrbereichen Riethnordhausen (mit den Kirchengemeinden Alperstedt, Haßleben, Mittelhausen, Riethnordhausen und Werningshausen) Schloßvippach-Udestedt (mit den Kirchengemeinden Dielsdorf, Eckstedt, Großmölsen, Markvippach, Orlishausen, Schloßvippach, Sprötau und Udestedt) Stotternheim (mit den Kirchengemeinden Großrudestedt, Kleinrudestedt, Kranichborn, Nöda, Schwansee, Schwerborn und Stotternheim)

Geschichte Die Superintendentur Apolda-Buttstädt entstand am 1. April 1998 durch Fusion der Superintendenturen Apolda und Vieselbach-Buttstädt innerhalb des Aufsichtsbezirkes West in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen. Nach der Bildung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland 2009 gehörte der nunmehrige Kirchenkreis Apolda-Buttstädt zunächst zum Propstsprengel Gera-Weimar, seit 2022 gehörte er dem neugebildeten Bischofssprengel Erfurt an.

Der Kirchenkreis fusionierte zum 1. Januar 2026 mit dem Kirchenkreis Weimar zum Kirchenkreis Weimar-Apolda mit Sitz in Weimar.

Weblinks Ehemalige Website des Kirchenkreises Apolda-Buttstädt

Einzelnachweise

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