Ōishi () war eine alte Dorfgemeinde im Landkreis Minamitsuru. Heute ist Ōishi ein Ortsteil der Stadt Fujikawaguchiko in der Präfektur Yamanashi in Japan.

Geographie Ōishi liegt am Nordufer des Kawaguchi-Sees (Kawaguchiko), etwa 17 Kilometer nördlich des Fuji. Zum Dorf wird auch die Insel Unoshima gezählt, die dem Ort im See vorgelagert ist. Nördlich des Orts erheben sich der Setsuto und der Kurodake. Durch den Ort verläuft der in der Ortslage in den See mündende Fluss Baba ().

Geschichte 1891 gab es im Ort 231 Haushalte mit insgesamt 1418 Menschen. Im Jahr 1956 wurde Ōishi mit den alten Dorfgemeinden Kawaguchi, Kodachi und Funatsu zur Stadt Kawaguchi-See (Kawaguchiko-machi; 2003 zu Fuji-Kawaguchiko-machi) zusammengelegt. Ooishi village office records, Minami-tsuru district, Yamanashi prefecture auf archives.nijl.ac.jp (japanisch) Ōishi hörte damit auf als eigenständige Gebietskörperschaft zu existieren.

Wirtschaft mini|left|Blick vom Ōishi-Park auf den Fuji, 2015 Ōishi ist touristisch geprägt, wobei die landschaftliche Lage und vor allem die Nähe zum Fuji von Bedeutung ist. Von der Ortslage aus und insbesondere vom im südöstlichen Teil des Orts am Seeufer gelegenen Ōishi-Park besteht, bei guter Witterung, ein hervorragender Panoramablick auf den Fuji. Es bestehen Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe sowie Souvenirgeschäfte. Außerdem werden auch Festivals veranstaltet. auf www.town.fujikawaguchiko.lg.jp (japanisch)

Im Ort wird Pongé-Stoff hergestellt, wobei sowohl der Anbau von Maulbeerbäumen, die Zucht von Seidenraupen, die Färbung mit Indigo als auch das Weben des Stoffs lokal erfolgt.

In der Region wird auch Obst wie Kirschen, Weintrauben, Blaubeeren und Erdbeeren angebaut.

Weblinks auf www.town.fujikawaguchiko.lg.jp (japanisch)

Einzelnachweise

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