Daniel Raim (* 8. Oktober 1974 in Israel) ist ein US-amerikanischer oscarnominierter Dokumentarfilmer, welcher sich auf Dokumentarfilme über unbekannte Helden Hollywoods spezialisiert hat.

Leben Raim ist der Sohn des aus Detroit stammenden Autors Martin Raim. Seine Tante ist die Konzertpianistin Cynthia Raim. Er wurde in Israel geboren, wuchs aber in den USA auf. Er ist mit Jennifer Raim verheiratet. Von 1997 bis 1999 absolvierte Raim eine Ausbildung am American Film Institute.

Karriere Raims Debütfilm The Man on Lincoln’s Nose über den Production Designer und Art Director Robert F. Boyle, erhielt 2001 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Dokumentar-Kurzfilm. Der Dokumentarfilm Harold and Lillian A Hollywood Love Story feierte seine Premiere als offizieller Beitrag der Internationale Filmfestspiele von Cannes und wurde für den L’Œil d'or der Preis für Dokumentarfilme nominiert.

Neben seinen Kinofilmen hat Raim über 30 Original-Kurz-Dokumentarfilme für die Criterion Collection über Meister des Kinos geschrieben, produziert und inszeniert, darunter John Cassavetes, Buster Keaton, Alfred Hitchcock, Andrei Tarkovsky, Hou Hsiao-hsien und Kelly Reichardt. Raims In Search of Ozu wurde 2018 auf dem Criterion Channel uraufgeführt. Im Jahr 2019 führte Raim Regie und produzierte den TCM-Original-Dokumentarfilm Image Makers: The Adventures of America's Pioneer Cinematographers. Raim veröffentlichte 2022 seinen vierten Dokumentarfilm Fiddler's Journey to the Big Screen in Zusammenarbeit mit Zeitgeist Films und Kino Lorber. 2025 befasst er sich in The Ozu Diaries mit dem Leben und Vermächtnis des japanischen Meisters Ozu Yasujirō.

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