In der Liste der Kulturdenkmale in Villingen sind alle Bau- und Kunstdenkmale des Villingen-Schwenninger Stadtteils Villingen verzeichnet, die im „Verzeichnis der unbeweglichen Bau- und Kunstdenkmale und der zu prüfenden Objekte“Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg - Verzeichnis der unbeweglichen Bau- und Kunstdenkmale und der zu prüfenden Objekte; Regierungsbezirk Freiburg, Schwarzwald-Baar-Kreis, Gemeinde Villingen-Schwenningen des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg verzeichnet sind.

Diese Liste ist nicht rechtsverbindlich. Eine rechtsverbindliche Auskunft ist lediglich auf Anfrage bei der Unteren Denkmalschutzbehörde des Schwarzwald-Baar-Kreises erhältlich.Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese kann über die zuständigen Behörden eingesehen werden. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Eine verbindliche Auskunft erteilt das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg.

Allgemein

Villingen Gesamtanlage Historische Innenstadt

Sachgesamtheit Stadtbefestigung

Weitere Kulturdenkmale in Villingen

Sachgesamtheit Richthofenkaserne Die Gebäude der Richthofenkaserne, später Lyautey- und Manginkaserne sind Zeugnis der 100jährigen Geschichte Villingens als Kasernenstandort von 1914 bis 2014 und bilden entsprechend ein Kulturdenkmal im Sinne einer Sachgesamtheit aus heimatgeschichtlichen und wissenschaftlichen Gründen. Einzelne Teile der Sachgesamtheit sind zudem auch aus künstlerischen Gründen von Denkmalwert.

Nachdem Villingen kurz vor dem Ersten Weltkrieg zum Kasernenstandort erklärt worden war, entstanden 1914 bis 1917 zunächst die Gebäude der Infanterie-Kaserne an der Kirnacher Straße. Da die Auflagen der Siegermächte keine deutschen Militärstandorte im unmittelbaren Grenzgebiet zu Frankreich in der Oberrheinebene gestatteten, blieb der Kasernenstandort in den 1920er Jahren als „Richthofenkaserne“ erhalten. In den Jahren 1934/1935 wurde die Kaserne über die heutige Richthofenstraße hinaus großzügig nach Osten bis zur heutigen Pontarlierstraße erweitert. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die französische Besatzungsmacht die Kasernengebäude und trennte die beiden Kasernenteile in die Lyauteykaserne westlich der Richthofenstraße und die Manginkaserne östlich der Richthofenstraße. Im Zuge der Nutzung durch die französischen Truppen kam es verschiedentlich zu Überformungen des Gebäudebestandes im Zuge von Umbauten. Teils wurde der Bestand um Neubauten erweitert. Entsprechend besitzt nur ein Teil des erhaltenen Gebäudebestandes Denkmalwert.

Zugehörig sind folgende Gebäude:

Ehemalige Infanterie-Kaserne Villingen, später Richthofenkaserne, zuletzt Lyautey-Kaserne. Kasernenareal um einen rechtwinkligen Exerzierplatz mit 1914–17 im Rohbau fertiggestellten Gebäuden nach Entwurf der Architekten Naegele & Weis; Innenausbau 1921. Die Gebäude werden im Folgenden mit ihrer ursprünglichen und in Klammern mit ihrer späteren Zweckbestimmung benannt. Zugehörig sind die erhaltenen bauzeitlichen Binnenstrukturen und ortsfeste bauzeitliche Ausstattung der Gebäude, der Exerzierplatz sowie alle Reste der noch im Original erhaltenen Umgrenzungen des Geländes, der Garten des Offiziersheims wie auch Pflasterungen.

Während die Bauten der Erweiterung der Richthofenkaserne aus der Zeit um 1934/35 vielfach Typenbauten ohne überdurchschnittliche Qualitäten sind, die zudem teils auch noch durch Überformungen im Verlauf ihrer Nutzungsgeschichte an historischer Aussagekraft verloren haben, gibt es zwei Gebäude, die mit ihrer originalen historischen Bausubstanz nahezu unverändert erhalten und entsprechend Teile der Sachgesamtheit sind.

Sachgesamtheit Wasserversorgung der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts Die Sachgesamtheit umfasst verschiedene Laufbrunnen mit Granitwanne und oft mit gusseisernem Brunnenstock im Stadtgebiet von Villingen:

Sachgesamtheit Mietwohnbauten der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Villingen eGmbH Baugruppe im Bereich Goethestraße, Kirnacher Straße und Scheffelstraße samt erhaltenen Vorgärten mit historischen Einfassungen sowie den zur Selbstversorgung der Bewohner angelegten, erhaltenen Nutzgärten

Siehe auch

Hauptliste: Liste der Kulturdenkmale in Villingen-Schwenningen

Anmerkungen

Einzelnachweise

! Villingen Kulturdenkmale VillingenSchwenningen