Viva Italia (Originaltitel: I nuovi mostri) ist eine italienische Episodien-Komödie der Regisseure Dino Risi, Ettore Scola und Mario Monicelli mit Vittorio Gassman und Ornella Muti. Der Film von 1977 war als Satire auf die Zustände im Italien der 1970er gedacht. Der Film wurde 1979 für den Oscar für den besten fremdsprachigen Film nominiert.
Rezeption Der Filmdienst urteilte:
Für die New York Times bemerkte Vincent Canby, dass der Film die Art von Klamauk-Film sei, wie er in Europa in den 1950ern und 1960ern populär war, in den 1970ern aber aus der Mode kam. Zum Teil wegen des Fernsehens, zum Teil wegen des Abnehmens der Qualität der Sketche. Viva Italia werde die Uhr nicht zurückdrehen, sei aber so humorvoll und unterhaltsam, dass man ihm alles Gute wünsche. Von den neun Episoden seien vier sehr, sehr gut, zwei seien ganz nett, und die übrigen drei könne man ohne größere Schmerzen ertragen.Vincent Canby: 'Viva Italia!,' Starring Vittorio Gassman, Returns to Day of Separate-Sketch Film:The Cast, The New York Times vom 9. Juli 1978 Wenige Wochen später hob Canby besonders eine Episode mit Emilia Fabi hervor, in der sie eine Mutter spielt, die von ihrem Sohn unter Vorspielung falscher Tatsachen in ein Altersheim abgeschoben wird. Canby meinte, dass ihre schauspielerische Leistung ihr Durchbruch sei. Dies mache die Episode zu einer der wenigen erinnerungswürdigen Kinoerlebnisse des Sommers 1978.Vincent Canby: It Isn’t Always the Star Who Carries the Film, The New York Times vom 30. Juli 1978
Für Variety war 1995 die Nominierung von Viva Italia, während Satyajit Rays Die Schachspieler ausgeschlossen worden war, ein Argument für die Überarbeitung des Regelwerks für fremdsprachige Filme.Oscar’s Prop. 187, Variety vom 8. Januar 1995
Auszeichnungen 1979: Nominierung für den Oscar für den besten fremdsprachigen FilmThe 51st Academy Awards | 1979, Oscars.com
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1977 Kategorie:Italienischer Film Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Episodenfilm