Freedom on My Mind ist ein Dokumentarfilm von Connie Field und Marilyn Mulford von 1994. Der Film befasst sich mit der Wählerregistrierung in Mississippi zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung. Der Film war unter anderem 1995 für den Oscar für Dokumentarfilme nominiert und wurde 1994 von der International Documentary Association mit dem IDA Award ausgezeichnet.
Inhalt Der Film beschreibt mit Dokumentarmaterial, Archivaufnahmen und Interviews die Bewegung zur Registrierung von afroamerikanischen Wählern, die bis dahin am Wählen gehindert wurden, ab dem Eintreffen von Bob Moses vom Student Nonviolent Coordinating Committee 1961 bis 1964. Es zeigt die Gewalt gegen die Bürgerrechtler, einschließlich der Mississippi-Bürgerrechtsaktivisten-Morde, den erfolglosen Versuch durch die Mississippi Freedom Democratic Party gegen die Dixiecrats an der Democratic National Convention 1964 teilzunehmen, und die Organisation des Mississippi Freedom Summer.
Produktion Das National Endowment for the Humanities hatte Freedom of My Mind mit 886.600 US-Dollar gefördert.Josh Young: A Slow Fade for Documentaries?, The New York Times vom 26. Februar 1995
Der Film feierte 1994 beim Sundance Film Festival Premiere. Virginia Yapp: 6 Compelling Documentaries That Shed Light on Our Election Process, Sundance Institute vom 28. Oktober 2020
Rezeption
Caryn James schrieb 1994 in der New York Times, dass Connie Field und Marilyn Mulford mit dem Film die beste Art einer historischen Aufzeichnung geschaffen hätten, eine, die noch immer widerhalle. Der Idealismus der 1960er könne in den 1990ern als ein fremdes Artefakt gesehen werden, wie Aufnahmen des Schwarz-Weiß-Fernsehens in Zeiten der Rund-um-die-Uhr-Nachrichten. Freedom on My Mind mache aber von den alten Aufnahmen provokativen Gebrauch und versetze in eine offen rassistische Zeit, etwa wenn Gouverneur Ross Barnett gezeigt wird, wie er sich als stolzen Unterstützer der Rassentrennung bezeichnete. Bei den inflicted Interviews fand James die Beschreibung von Endesha Ida Mae Holland wie sie als Elfjährige vergewaltigt worden war und die Schule abbrach, um sich später der Bewegung anzuschließen. Der Film lasse die harten Tatsachen der Bewegung nicht aus, wie den Verlust von Arbeitsplätzen von Unterstützern und die offene Gewalt und die Lebensgefahr für die Registrierer von Wählern. Auch die kulturellen Gegensätze zwischen weißen Studenten aus dem Norden, die zur Wählerregistrierung kamen und sich als Einstein Anne Retter sahen und schwarzen Gastgeberfamilien wurde behandelt.Caryn James: Review/Film: Freedom on My Mind; Memories Of a Hot Summer Long Ago, The New York Times vom 22. Juni 1994
Für die Chicago Tribune war der Film (… eine Geschichte von Mut an der Front in der Schlacht gegen Furcht und Ignoranz. Es ist auch eine Geschichte von politischer Klugheit, die zu politischen Maßnahmen führte, und von ein paar Personen, deren mutige Handlungen ihrem Leben eine außergewöhnliche Bedeutung gab.Aber vor Allem ist es eine Geschichte von Amerika in all seiner Glorie und all seiner Schande.)
Auszeichnungen 1994 Sundance Film Festival: Großer Jury-PreisSundance Film Festival Doles Out Awards, The Christian Science Monitor vom 1. Februar 1994 International Documentary Association: IDA Distinguished Documentary Achievement AwardIDA Distinguished Documentary Achievement Awards, 1985-1994, Documentary Magazine vom 1. September 1995
1995 Oscars: Nominierung als bester DokumentarfilmTHE 67th Academy Awards | 1995, Oscar’s.com
Weblinks
Freedom on My Mind bei Turner Classic Movies Freedom on My Mind bei Rotten Tomatoes
Einzelnachweise
Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Filmtitel 1994 Kategorie:Rassentrennung im Film