Max Wriedt († 1934) war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus aus Elmshorn. Er kam infolge nationalsozialistischer Verfolgung im Polizeigefängnis Hamburg-Fuhlsbüttel ums Leben.
Leben Max Wriedt war politisch in der Arbeiterbewegung aktiv und gehörte zum kommunistischen Umfeld in Elmshorn.
Verfolgung und Tod Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Wriedt wegen seiner politischen Überzeugungen verhaftet. Er kam in das Polizeigefängnis Hamburg-Fuhlsbüttel, das auch als „KoLaFu“ bekannt war.
Im Jahr 1934 starb Max Wriedt in der Haft. Sein Tod steht exemplarisch für die frühe Phase der nationalsozialistischen Terrorherrschaft, in der politische Gegner systematisch misshandelt und ermordet wurden.
Erinnerung Max Wriedt gehört zu den Elmshorner Opfern des Nationalsozialismus, an die heute unter anderem durch lokale Erinnerungsinitiativen und Stolpersteine erinnert wird.
Literatur Herbert Diercks: Die Freiheit lebt! Widerstand und Verfolgung im Kreis Pinneberg 1933–1945. Hamburg 1983. Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein (AKENS): Dokumentationen zum Widerstand im Kreis Pinneberg.
Weblinks https://www.spurensuche-kreis-pinneberg.de/spur/max-wriedt-ermordet-von-der-ss-ein-elmshorner-arbeiter-im-widerstand/ – Spurensuche Kreis Pinneberg und Umgebung
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