Lilibet Foster (* auf Saint Thomas, Amerikanische Jungferninseln) ist eine US-amerikanische Film- und Fernsehproduzentin, Regisseurin und Drehbuchautorin. Gemeinsam mit Paola di Florio wurde sie für die Oscarverleihung 2000 für Speaking in Strings für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.

Leben

Lilibet Foster wurde als Tochter des Immobilienunternehmers und Segelsportlers John Foster und der Geschäftsfrau und Aktivistin Claire Foster geboren. Sie wuchs auf Saint Thomas auf und besuchte zunächst eine Montissori-Schule. Für die High School ging sie nach Connecticut und besuchte dort die Kent School. Sie studierte an der Duke University. Bernetia Akin: Island Expressions: In Midst of International Success, Filmmaker Lilibet Foster is ‘Here Now’, The St. Thomas Source vom 18. September 2016

Für die Regisseurin Danielle Gardner produzierte sie den Dokumentarfilm Soul in the Hole über Basketballspieler in Bedford–Stuyvesant in Brooklyn.David Rooney: Soul in the Hole, Variety vom 18. Februar 1996 Der Film folgt der lokalen Basketballmannschaft Kenny’s Kings in der Spielzeit 1993.Stephan Holden: Stoop Dreams: Skipping College for the Streets, The New York Times vom 8. August 1997 Bei den Independent Spirit Awards 1998 wurde der Film mit dem Truer Than Fiction Award für Dokumentationen ausgezeichnet.“The Apostle” Takes Top Prizes at 13th Independent Spirit Awards, IndieWire vom 21. März 1998 Sie produzierte gemeinsam mit der Regisseurin Paola di Florio den 1999 erschienenen Dokumentarfilm Speaking in Strings über die Musikerin Nadja Salerno-Sonnenberg.Stephen Holden: 'Speaking in Strings': Fiery Violinist Living an Operatic Life, The New York Times vom 17. September 1999 Zusammen mit di Florio wurde sie zur 72. Oscarverleihung für den Film für den Dokumentarfilm-Oscar nominiert.The 72nd Academy Awards | 2000, oscars.org Bei dem 2000 ausgestrahlten Fernsehfilm Remembering Marshall: Thirty Years Later verfasste sie das Drehbuch, führte Regie und war Produzentin. Der Film befasste sich mit dem Flugzeugabsturz am 14. November 1970, bei dem Spieler, Trainer und Förderer der American-Football-Mannschaft der Marshall University starben. Auch bei der 2001 ausgestrahlten Dokumentation Operation Fine Girl: Rape Used as a Weapon of War in Sierra Leone war sie Produzentin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Bei dem 2004 beim Tribeca Film Festival uraufgeführten Dokumentarfilm Brotherhood befasste sie sich mit Feuerwehrleuten des New York Fire Department nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001, bei denen auch Foster einen Bekannten verloren hatte.Christy Lemire: Taking a look inside the ‘Brotherhood’, The Los Angeles Times vom 5. Mai 2004 Bei Be Here Now begleitete sie Andy Whitfield bei dessen erfolglosen Kampf mit einem Non-Hodgkin-Lymphom.Fran Scheck: ‘Be Here Now (The Andy Whitfield Story)’: Film Review, The Hollywood Reporter vom 11. April 2016 Bei der Uraufführung beim Los Angeles Film Festival im Juni 2015 gewann sie für diese Dokumentation den Publikumspreis.Be Here Now Tells a Powerful Story of Life in the Face of Death, www.filmindependent.org vom 10. August 2015

Sie trat schließlich in das Immobilienunternehmen ihrer Familie ein.John Foster ® Real Estate

Weblinks

Lilibet Foster bei Rotten Tomatoes

Einzelnachweise

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