mini|Katholische Kirche St. Barbara Hörmannsdorf ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Weng im niederbayerischen Landkreis Landshut.

Geographie Das Kirchdorf Hörmannsdorf liegt westlich von Weng an der der Staatsstraße 2141.

Geschichte Die adelige Familie der Hermstorfer besaß im 15. Jahrhundert alle drei auf heutigem Gemeindegebiet gelegenen Hofmarken Weng, Hinzlbach und Hörmannsdorf, den Namen gebenden Sitz Hörmannsdorf dabei wohl schon seit dem 13. Jahrhundert.

Das abgegangene Schloss Hörmannsdorf, auch Hermanstorf genannt, wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7340-0236 als „untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich des verebneten Burgstalles bzw. des abgegangenen Schlosses von Hörmannsdorf“ geführt. Auf dem ehemaligen Weiherhaus wird 1657 ein Dominikus Franz Trainer von Hörmannsdorf zu Martinsbuch und Obergangkofen, als herzoglicher Regierungsrat und Kastner zu Landshut genannt, welcher auch die Hofmark Oberaichbach besessen hat. Ein Johann Urban Trainer zu Hörmannsdorf soll Besitzer der Hofmarken Hörmannsdorf und Moosberg gewesen sein. Im 19. Jahrhundert hat hier Theodor von Hallberg-Broich gelebt, der am 17. April 1862 auf dem Schloss verstorben ist.Hallberg-Broich, Karl Theodor Maria Hubert Freiherr von (genannt Eremit von Gauting), abgerufen am 22. Januar 2022.

Die katholische Kirche St. Barbara ist spätgotisch aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, barockisiert wurde sie 1695.

Hörmannsdorf wurde 1818 im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern eine selbstständige politische Gemeinde. 1857 wurde die Gemeinde mit 224 Einwohnern nach Weng eingemeindet.

Einzelnachweise

Kategorie:Weng (Isar) Kategorie:Ort im Landkreis Landshut Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Landshut)