Das Haus Rainer-Maria-Rilke-Straße 7 ist eine Villa in der Weimarer Südstadt.
Geschichte Diese Villa wurde für repräsentative Zwecke gestaltet. Zur Bauzeit hieß die Rainer-Maria-Rilke-Straße Buchfarter Straße.Rainer Wagner, Gitta Günther: Weimar – Straßennamen, Rhino-Verlag, Ilmenau 2012, S. 113. Seiner Gestalt nach orientiert es sich an der Reformarchitektur, was nicht zuletzt sich an den Fensterläden ablesen lässt. Es ist dem Heimatschutzstil zuzurechnen. Dort befand sich das Rilke-Archiv.Art. Rilke, Rainer Maria, in: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte, Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 368. Seine Tochter Ruth Sieber-Rilke, die das Archiv mitbegründete, verwaltete dieses 1928–1949. Es befand sich ab 1949 im Badischen Gernsbach.Florian Russi: Rainer Maria Rilke auf Weimar-Lese 2022 ging es an das Deutsche Literatur Archiv Marbach.Das Rilke-Archiv Gernsbach auf dla-marbach.de Ruth Rilke wiederum und damit auch das Rainer-Maria-Rilke-Archiv war Gegenstand eines Romans.Erika Schellenberger: Alles behalten für immer. Ruth Rilke: Roman, 2013. digital
Der Sockel des eingeschossigen Baues ist mit Bossenquadern aus Naturstein verkleidet. Das Gebäude ist von der Straßenflucht um die Breite eines Vorgartens zurückgesetzt.
Das Haus befindet sich im sanierten Zustand. Die alte Bausubstanz konnte dabei weitgehend erhalten werden. Was nicht erhalten werden konnte, wurde mit den ursprünglichen Materialien nachgearbeitet. So wurden z. B. Eichenholzfußböden, Fliesen und Teppichböden aufgearbeitet oder neu eingebaut. Ein offener Kamin, eine helle Wohnhalle mit großem Blumenfenster, sind Merkmale für den Charakter des Gebäudes.Rainer-Maria-Rilke-Straße auf mapio.net Einem Riss des Obergeschosses auf dieser Webseite zufolge hieß zur Bauzeit die Straße Buchfarter Straße. Auch ein Riss des Erdgeschosses ist vorhanden.
Im Gebäude befinden sich mehrere vermietete Wohneinheiten.
Einzelnachweise
Kategorie:Wohngebäude in Weimar Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar