Kunigunde Fehr (auch Feer; * um 1574; heimatberechtigt in Luzern; † 1633) war eine Zisterzienserin und Reichsäbtissin.

Leben Kunigunde Fehr stammte aus einer Luzerner Kleinratsfamilie. Sie trat um 1595 in die Reichsabtei Rottenmünster ein. Fehr wurde 1612 zur Reichsäbtissin gewählt und 1615 benediziert. Sie ließ 1629 einen goldenen Gnadenpfennig prägen. Fehr konnte die Rechte der Abtei gegen die benachbarte Reichsstadt Rottweil mit Erfolg verteidigen. Ihre Amtsführung bis zu ihrem Tod und Verwaltung des Klosters gilt trotz des beginnenden Dreißigjährigen Kriegs als „ausgezeichnet“.

Literatur M. Reichenmiller: Das ehemalige Reichsstift und Zisterziensernonnenkloster Rottenmünster.1964. S. 185.

Belege

Kategorie:Zisterzienserin Kategorie:Äbtissin Kategorie:Person (HRR) Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1633 Kategorie:Frau