Wo geht’s nach Panama? ist ein Hilfecode bei Festivals und Großveranstaltungen. Menschen, die sich bedroht fühlen, können mit dieser Frage um Hilfe bitten.

Konzept Mit der Frage können Betroffene schnell und unauffällig auf sich aufmerksam machen und Hilfe erhalten. Ansprechpartner sind Ordner, das Securitypersonal oder geschulte Personen der Awareness-Teams.mini|Hinweisblatt auf einem Open-Air

Erstmals praktiziert wurde das Konzept 2017 bei den beiden Open-Air-Festivals Southside und Hurricane. Der Festivalveranstalters FKP Scorpio wollte mit dem Projekt die Gästesicherheit erhöhen. In den folgenden Jahren wurde das Konzept bei anderen Festivals, Stadtfesten und von Fußballvereinen der Bundesliga übernommen.„Wo geht’s nach Panama?“: Zusätzliche Sicherheit bei MusikMeile mit nationalem Hilfskonzept, veröffentlicht 20-08-2024, In: Bedburg.de

Bei Großveranstaltungen, wo wegen des Lärms die Verständigungsmöglichkeit herabgesetzt ist, wird der Kommunikationseintritt vereinfacht und ein rascheres Umsetzen von Hilfsangeboten ermöglicht.Stiller Hilferuf: Die geheimen Handzeichen und Sätze, die Frauen in Not kennen sollten. In: apotheken-umschau.de, 2. Oktober 2025. Mit dem einfachen Satz kann die betroffene Person eindeutig und niederschwellig Aufmerksamkeit gewinnen."Wo geht's nach Panama?": Codewort für eure Sicherheit. In: ndr.de, 16. Mai 2025.Code für Festival-Sicherheit: "Wo geht's nach Panama?", veröffentlicht 20-07-2017, In: deutschlandfunknova.de

Der Satz ist eine Anspielung auf das Kinderbuch Oh, wie schön ist Panama von Janosch. Dort heißt es: „Wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten.“

Siehe auch

Ist Luisa hier? (Hilfscode bei sexueller Belästigung) Stiller Hilferuf (Handgeste zur unauffälligen Alarmierung)

Einzelnachweise

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