Wolfgang Lauenstein (* in Plauen; † 16. Mai 1591 in Weimar) war ein Geheimsekretär u. a. der sächsischen Kurfürsten Friedrich dem Großmütigen und Johann Wilhelm von Sachsen.
Leben Sein Sein Vater war der Fleischhacker Michael Lauenstein in Plauen.Mitteldeutsche Familienkunde, Band 8, 1985, S. 412 Die Tochter des Johannes Schneidewein Elisabeth Schneidewein war mit ihm verheiratet. Johannes war Verwandter von Heinrich Schneidewein, dem sachsen-weimarischer Kanzler. Lauenstein errichtete 1588 ebenso wie der Kanzler eine Familienstiftung in Höhe von 2000 Gulden, die armen Studenten zugutekommen sollte.Karl Große: Geschichte Leipzigs von der ältesten bis auf die neueste Zeit, Bd. 2, Leipzig 1898, S. 255. Seine Wirkungszeit liegt etwa in der Zeit von 1545 bis 1570. Zunächst waren seine Geschäfte von denen des Antonius Pestel getrennt. Diese Trennung wurde 1549 aufgehoben.Beiträge zur neueren Geschichte Thüringens, Bd. 1, S. 184. Zu bemerken ist, dass Lauenstein nach der Schlacht von Mühlberg 1547 gefangen genommen wurde und dass für diesen von Moritz von Sachsen ein Lösegeld von 1000 Kronen vorgeschossen wurde. In Torgau geriet wiederum Lauenstein bei einem Besuch seiner Eltern in Gefangenschaft von Moritz. Erst 1550 kamen Ponickau und Lauenstein durch kaiserliches Reskript aus ihrer Gefangenschaft entlassen.Archiv für die sächsische Geschichte, Band 8, 1870, S. 58 f.
Literatur August Beck: Johann Friedrich der Mittlere, Weimar 1858, Bd. 2, S. 132.
Weblinks Wolfgang Lauenstein auf kalliope-verbund.info
Einzelnachweise
Kategorie:Beamter Kategorie:Person (Weimar) Kategorie:Geboren im 15. oder 16. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1591 Kategorie:Mann