mini|Louise de Hem, um 1900 Louise Marie Antoinette de Hem (* 10. Dezember 1866 in Ypern; † 22. November 1922 in Forest) war eine belgische Malerin.

Leben Louise de Hem studierte zunächst in Ypern bei ihrem Schwager Théodore Cériez, der ihr Talent erkannte. Später studierte sie an der Pariser Akademie der Schönen Künste, nachdem der Künstler Jules Breton bei einer Ausstellung 1885 durch ihr Bild Die Austern auf sie aufmerksam geworden war. Sie stellte erstmals 1886 in Gent aus und ab 1888 bis 1911 im Pariser Salon aus. 1891 kehrte sie nach Ypern zurück und teilte sich eine Atelier mit Ceriez. Sie malte Stillleben, Genre- und Landschaftsbilder sowie Porträts, oft in Pastell. 1904 erhielt sie eine goldene Medaille im Salon für ihr Werk Die japanische Puppe.

Als ihr Schwager Theodore Ceriez 1904 starb, zog Louise de Hem zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester nach Forest. Im Jahr 1908 heiratete de Hem den Ingenieur Frédéric Lebbe. Im Jahr 1911 erhielt sie den Ritterorden, der ihre großartigen Leistungen würdigte. 1915 stellte sie ihre Bilder zum letzten Mal aus. Nach dem Ersten Weltkrieg hörte sie auf zu malen. Louise de Hem starb 1922 im Alter von 56 Jahren. Fünf Jahre später schenkte ihre Schwester Hélène 49 Gemälde von Louise der Stadt Ypern.

Werke (Auswahl)

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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