Mother's Milk ist ein US-amerikanischer Psycho-Thriller aus dem Jahr 2013. In der Handlung entführt der Universitätsprofessor Claude die junge Kim, um an ihr seinen Fetisch zu befriedigen. Er möchte Muttermilch aus ihren Brüsten trinken. Da induzierte Laktation bei Kim nicht funktioniert, schwängert er sie. Während der Gefangenschaft erzählt Claude von seiner tragischen Vergangenheit und begeht anschließend Selbstmord. Kim wird von einem Freund gefunden.
Mackenzie Wiglesworth spielte die weibliche Hauptrolle der Kim, Casey Chapman verkörperte ihren Entführer Claude.
Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen und viele Nominierungen, darunter für Mackenzie Wiglesworth und Casey Chapman als beste Schauspieler.
Handlung Claude ist ein Professor, der gerne Filme schaut, in denen Milch aus den Brüste der Darstellerinnen fließt. Auf einem Wanderweg trifft er auf Kim Rodgers, die mit ihrer Nichte Annie im Kinderwagen spazieren geht. Claude entführt Kim in seinen Keller und fesselt sie mit einer Kette an die Wand. Er will an ihren Milchbrüsten trinken. Kim entgegnet, dass sie nicht die Mutter des Babys ist. Claude lässt sie trotzdem nicht gehen, sondern will, dass sie durch induzierte Laktation Milch gibt.
Kim erzählt ihm von ihrem Leben. Da das Gefängnis gut vorbereitet war, vermutet sie, dass Claude ein Wiederholungstäter ist. Er gibt zu, dass es eine Frau gab, antwortet aber nicht auf die Frage, ob die Frau tot ist. Er behauptet, er werde Kim nichts antun. Er wolle lediglich ihre Brüste berühren, was er dann auch tut. Nach einer Session an ihren Brüsten erwidert Kim, dass sie noch nie etwas von induzierter Laktation gehört habe. Auf ihre Frage, wie lange dies dauern werde, entgegnet er: zwei bis vier Wochen. Doch auch nach mehr als zwei Wochen ist die induzierte Laktation erfolglos. Claude erzählt Kim, dass er am Tod seiner Mutter schuld ist. Claude misst Kims Temperatur, um ihren Eisprung zu bestimmen, und befruchtet sie mithilfe einer Spritze mit seinem Sperma. Kim wird schwanger.
Claude träumt davon, wie seine Mutter ihn stillt. Im Traum erscheint Kim und sagt ihm, dass er seine tote Mutter nicht mehr brauche, weil er sie habe. Anstatt zu ihren Brüsten leitet sie seine Hand zu ihrer Vagina und berührt seine Genitalien. Claude wacht auf, geht in den Keller zu Kim, fesselt sie an die Wand und beißt ihr eine Brustwarze ab. Er verlässt die schreiende Kim. Er versucht, sich bei ihr zu entschuldigen, doch sie ist so verstört, dass sie keine Nähe vortäuschen kann. Sie bittet ihn, sie gehen zu lassen. Claude erwidert lediglich, dass er, durch die Situation und sein Selbst, der wahre Gefangene sei. Beide weinen.
Eines Abends bittet Kim, ein Steak zu essen zu bekommen. Als Claude später den Teller holt, sticht Kim ihm mit der Gabel in den Hals. Der Vorfall macht Claude klar, dass er keine Beziehung zu Kim haben wird. Er begeht Selbstmord. Ein Freund namens David findet seine Leiche und befreit Kim.
Einige Zeit später sitzt Kim im Garten des Hauses ihrer Schwester. Diese sagt eine Psychose könne auch vererbt werden. Kim ist sich dessen bewusst, entscheidet sich jedoch gegen die Abtreibung des Kindes.
Kritiken
Auszeichnungen New York City Independent Film Festival
2013: Best Actor in Narrative Feature Film, für Casey Chapman, gewonnen 2013: bestes Drehbuch – ehrenvolle Erwähnung, für Edward Pionke, nominiert
Northwest Ohio Independent Film Festival
2013: hervorragender Film, Jury-Preis, für Edward Pionke, gewonnen 2013: bestes Drehbuch, Jury-Preis, für Edward Pionke, gewonnen 2013: hervorragende Schauspielerin, Jury-Preis, für Mackenzie Wiglesworth, gewonnen 2013: Outstanding Score, Jury-Preis, gewonnen 2013: hervorragendes Drehbuch, Jury-Preis, für Edward Pionke, gewonnen
2013: hervorragender Spielfilm, für Edward Pionke, nominiert 2013: hervorragende Regie, für Edward Pionke, nominiert 2013: hervorragender Schauspieler, Jury-Preis, für Casey Chapman, nominiert 2013: hervorragende Kamera, Jury-Preis, für Craig Harmer, nominiert
International Film Awards Berlin
2013: bester Schauspieler, für Casey Chapman, gewonnen 2013: beste Regie, für Edward Pionke, gewonnen 2013: beste Schauspielerin, für Mackenzie Wiglesworth, nominiert 2013: Brandenburg Gate Award, für Edward Pionke, nominiert
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Sexuelle Sklaverei im Film Kategorie:Schwangerschaft im Film Kategorie:Entführung im Film Kategorie:Psychose im Film Kategorie:Thriller Kategorie:Filmtitel 2013 Kategorie:US-amerikanischer Film