Der Mali i Velës oder kurz Vela ist ein Berg in Nordalbanien mit einer Höhe von ,Offizielle Karte 1:50'000 des militärischen kartographischen Amtes Albaniens, Blatt K-34-76-C Lezha, 2. Auflage 1988. der sich nordöstlich von Lezha erhebt und die Küstenebenen vom Tal des Fan trennt.

Der Berg ist die nördlichste wesentliche Erhebung des Skanderbeggebirges, dem Küstenrandgebirge im Norden Albaniens. Die Region östlich der Vela zählt zur Mirdita. Lezha im Südwesten und Rubik im Südosten sind rund sieben Kilometer entfernt, das Dorf Kallmet in der Zadrima-Ebene im Nordwesten rund drei Kilometer. links|mini|Karte des Bergs von 1904 Der Berg gliedert sich in einen rund anderthalb Kilometer langen Gipfelgrat mit dem höchsten Gipfel Maja e Velës in dessen südlichem Bereich. Ein Nebengipfel – oft als Zoja e Velës bezeichnet – von OpenStreetMap (abgerufen am 27. Dezember 2025). Die Höhenkurven auf der Offizielle Karte 1:50'000 des militärischen kartographischen Amtes Albaniens (Blatt K-34-76-C Lezha, 2. Auflage 1988) lassen eine ähnliche Höhe vermuten. oder liegt rund 900 Meter nordwestlich. 1,65 Kilometer nördlich, durch einen nicht ganz hohen Einschnitt getrennt, erhebt sich ein weiterer Vorgipfel, die Maja e Sheshit të Velës ().Offizielle Karte 1:50'000 des militärischen kartographischen Amtes Albaniens, Blatt K-34-76-A Barbullushi, 2. Auflage 1988.

Der Gigfelgrat fällt nach Südwesten und Nordosten steil rund 400 bis 500 Meter ab, insbesondere im oberen Teil in Felswänden. Danach geht die Landschaft rund um den Berg in weniger exponiertes Hügelland über.

Nördlich der Maja e Sheshit të Velës fällt der Grat rasch ab, unterschreitet nach rund 800 Metern schon die Kote von (Qafa e Kelqit), zieht sich dann über fast anderthalb Kilometer die Höhe haltend weiter, bevor er zum Pass Qafa e Kreshtës (ca. ) abfällt, dem Übergang von der Zadrima nach Ungrej. Danach steigt der Grat nochmals zur Maja e Kreshtës () an, erreicht in der Folge auf den nördlichsten zwölf Kilometern des Skanderbeggebirges nur noch vereinzelt in verschiedenen Gipfeln Höhen über , bis es dann am Durchbruch des Drin südlich von Vau-Deja endet.

In südöstliche Richtung lässt sich der Grat noch knapp sieben Kilometer verfolgen, bis er bei Rubik das Tal des Fan erreicht. Die Teilung des Skanderbeggebirges in zwei Ketten mit dazwischenliegender Synklinale lässt sich schon im Südbereich der Vela erkennen: Westlich vom Hauptgrat mit Südsüdostverlauf zieht sich ein weiterer Kamm gegen Süden, der auf den rund 14 Kilometern bis zum Durchbruch des Mat den westlichen Abfall des Randgebirges bildet. Dies ist aber nicht eine direkte Fortsetzung der Krujakette, die schon bei Laç abtaucht, sondern eine von mehreren anderen Ketten aus Krastakalk. links|mini|Blick von der Küste über Lezha hinweg zur Vela Der Berg besteht überwiegend aus Kalkstein. Es gibt zahlreiche Karst-Formen. Das Gestein des Grats der Vela stammt aus Trias und Jura.

Auf der Südwestseite erstreckt sich in Höhenlagen von fast 500 bis gegen das Dorf Vela (). Auf der Ostseite des Berges liegt auf nicht ganz das kleine Dorf Rreja e Velës, das zu Rubik gehört.

Auf dem Gipfel Zoja e Velës befindet sich eine metallene Gipfelpyramide, die ursprünglich als Wetterstation errichtet worden ist. In ihr wurde eine kleine Marienstatue platziert – „Zoja e Velës“ ist albanisch für Unsere Liebe Frau von Vela. Die Marienstatue auf der Bergspitze dient den Katholiken der Umgebung als Pilgerstätte. Sie wurde 2008 von einem italienischen Priester angeregt, der lange in der Zadrima tätig gewesen war. Besteigungen des Berges sind sowohl von Westen wie auch von Osten gut möglich.

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