Glenborrodale ist ein Weiler in der schottischen Council Area Highland. Historisch lag er damit in der traditionellen Grafschaft beziehungsweise Verwaltungsgrafschaft Argyll.Glenborrodale im Gazetteer for Scotland

Der Küstenort liegt an der kleinen Glenborrodale Bay in der Meeresbucht Loch Sunart in der historischen Region Lochaber auf der Halbinsel Ardnamurchan. In einer sehr dünn besiedelten, hügeligen Region gelegen, sind die nächstgelegenen größeren Ortschaften das 50 Kilometer nordöstlich gelegene Fort William und das 39 Kilometer südöstlich gelegene Oban. Die nächstgelegene Siedlung ist das zwei Kilometer östlich befindliche Laga.Karte der Ordnance Survey

Geschichte In der Umgebung von Glenborrodale finden sich wenige Spuren historischer Besiedlung. Hierzu zählt der eisenzeitliche Dun Caisteal Breac oberhalb der Ortschaft. Auf einem Plateau in der Nähe des Duns befindet sich Borrodales Grab. Dort soll ein „skandinavischer Prinz“ dieses Namens von einem in der Coire Mhuilinn lebenden Mann ermordet worden sein. Der Gold- und Diamantmagnat Charles Rudd erwarb 1897 das Gut Glenborrodale. Er ließ dort die im Scottish-Baronial-Stil ausgestaltete Villa Glenborrodale Castle errichten.

Verkehr Die in Salen von der A861 abzweigende B8007, welche die Ortschaften entlang der Südküste Ardnamuchans bis Portuairk nahe der Spitze der Halbinsel erschließt, bildet die Hauptstraße Glenborrodales. Eine ab Laga verkehrende Fähre verbindet Ardnamurchan mit Tobermory auf Mull.

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