Isaac Ghattas (; * 20. Juni 1909 in Nazlet Ghattas; † 8. Juni 1977) war ein ägyptischer koptisch-katholischer Geistlicher und Bischof von Minya.

Leben Isaac Ghattas studierte ab 1932 Philosophie und Katholische Theologie am Priesterseminar in Tahta. Er empfing am 7. Februar 1932 in der Pfarrkirche von Girga das Sakrament der Priesterweihe. Anschließend wirkte er zunächst als Pfarrvikar in Abu Qurqas, bevor er 1936 Generalvikar der Eparchie Alexandria wurde. Im Juni 1947 lehnte er eine Ernennung zum Bischof von Minya ab.

Am 21. Juni 1949 ernannte ihn Papst Pius XII. zum Bischof von Luxor. Der koptisch-katholische Patriarch von Alexandria, Markos II. Khouzam, spendete ihm am 2. Oktober desselben Jahres die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren der Weihbischof in Alexandria, Stephanos Sidarouss CM, und der koptisch-katholische Bischof von Assiut, Alexandros Scandar. Die Amtseinführung erfolgte am 16. Oktober 1949 in Tahta. Vom 28. Dezember 1955 bis zum 1. Juli 1958 war Ghattas zusätzlich Apostolischer Administrator des Koptisch-katholischen Patriarchats von Alexandria.

Im Dezember 1963 verlieh ihm Papst Paul VI. den persönlichen Titel eines Erzbischofs. Ghattas nahm an allen vier Sitzungsperioden des Zweiten Vatikanischen Konzils teil. Am 8. Mai 1967 bestellte ihn Paul VI. zum Bischof von Minya.

Ghattas starb im Juni 1977 im Alter von 67 Jahren und wurde in der Kathedrale Christkönig in al-Minya beigesetzt.

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Einzelnachweise

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