mini|Die junge Anabel gerät in eine toxische Beziehung, wo sie für ihren Partner mehr und mehr persönliche Grenzen der Dekadenz überschreitet. Dass er sie dazu bringt, öffentlich zu strippen, ist nur der Anfang einer fatalen Abwärtsspirale (Symbolbild). Shades of Decadencia (Originaltitel: Decadencia) ist ein mexikanisches Erotik-Drama aus dem Jahr 2015. In der Handlung geht die schöne, junge Anabel eine heißblütige Beziehung mit dem attraktiven Millionär Oskar ein. Dieser drängt sie jedoch mehr und mehr dazu, persönliche Grenzen der sexuellen Dekadenz zu überschreiten. Für Anabel beginnt eine zerstörerische Abwärtsspirale.
Die Hauptrolle der Anabel verkörperte Nataly Umaña, ihr Filmpartner wurde von Oskar Alejandro Estrada dargestellt.
Handlung mini|Nataly Umaña verkörperte die Hauptrolle der Anabel, Bild aus dem Jahr 2010. Die schüchterne Anabel ist eine bildschöne junge Frau. Sie ist Kolumbianerin und vor einigen Jahren nach Mexiko emigriert, wo sie inzwischen in Guadalajara als attraktive Hostess arbeitet. Finanziell gesehen führt sie einen Kampf gegen die Armut. Eines Tages wird sie fast von einem Sportwagen überfahren. Der Besitzer erweist sich als der ebenso selbstbewusste wie gutaussehende Oskar, ein millionenschwerer Inhaber einer eigenen Firma. Er entschuldigt sich und bittet Anabel um ihre Nummer, weil er sie am Abend zum Essen einladen möchte. Anabel stimmt zu und Oskar lädt sie in seine Wohnung ein, wo er für sie kocht.
Anabel ist von Oskar angetan und entscheidet sich weiter mit ihm auszugehen. In einem teuren Schuhgeschäft kauft er ihr ein halbes Dutzend edler Schuhe. Die beiden kommen sich näher. Eines Abends fragt Oskar Anabel nach ihren sexuellen Fantasien, woraufhin sie zaghaft erwidert, dass eine ihrer Fantasien sei, Stripperin vor vielen Männern zu sein. Zu Anabels Überraschung ist Oskar darüber gar nicht eifersüchtig, im Gegenteil, er erklärt ihr, dass Eifersucht nur Untreue provoziere und Monogamie sowie nur eine Utopie sei. Er verführt sie und sie haben Sex. Wenig später überredet er sie, einen Akt von sich malen zu lassen. Später vergnügt er sich allein in einem Stripclub. Oskar lädt Anabel zu einem romantischen Urlaub am Meer ein, den sie sehr genießt. Oskar gesteht Anabel, dass es ihn erregen würde, sie beim Sex mit einem anderen Mann zu sehen.
Zurück in Guadalajara gesteht Anabel ihrer Freundin Claudia, dass sie sich zunehmend unsicher in ihrer Beziehung zu Oskar fühlt, da er seltsam und extrem sei. Ihre Freundin ermuntert sie jedoch, die Beziehung fortzusetzen. Als Oskar ihr durch einen seiner Angestellten ein Auto schenken lässt, ist Anabel davon stark überfordert. Anabel will den Wagen ablehnen, als Oskar sie bittet, bei ihm einzuziehen. Sie stimmt zu. In seiner Wohnung findet sie ein Paket, dessen Inhalt sie für den Abend anziehen soll: ein äußerst freizügiges Set, bestehend nur aus Minirock und BH. Dies unter ihrem Mantel tragend, führt er sie zum Stripclub. Anabel will nicht, lässt sich jedoch durch seine schmeichelnden Worte langsam einwickeln und in den Club bringen. Mittels Alkohol und der Anwesenheit anderer Mädchen lockert er sie auf und setzt ihre Widerstandskraft herab. Schließlich lässt sich die angetrunkene Anabel dazu verleiten, ihren BH auszuziehen und an der Stange öffentlich wie eine Stripperin zu tanzen.
Die Erinnerung an das Geschehen im Club verfolgt Anabel. Während sie sich einerseits unwohl fühlt, fühlt sie sich von der Erotik angezogen. Sie masturbiert in der Sauna und wird kurz darauf von Oskar angerufen. Als sie ihm sagt, dass sie in der Sauna war, fragt er sie ob sie sich befriedigt hat, was Anabel als indiskrete, ordinäre Frage auffasst. Er bringt sie jedoch dazu, ihn am Telefon haltend, erneut in der Sauna für ihn sich zu befriedigen. Wenig später schenkt Oskar ihr ein freizügiges Dessous-Set der Marke Agent Provocateur und lädt Anabel nach Las Vegas ein. Nachdem er sie in ihrem neuen Dessous-Set mustert und mit ihr leidenschaftlichen Sex hat, will Oskar mit Anabel zu einer Kostümparty. Zum Dresscode gehört, das Männer im Anzug, Frauen aber nur in Unterwäsche Zutritt haben. Anabel fühlt sich damit nicht wohl, lässt sich jedoch erneut von Oskar überreden. Die Party erweist sich als große Sexparty, bei der alle Masken tragen. Oskar vertauscht seine eigene Maske, die ihn für Anabel durch eine Träne ausweist, mit der eines anderen Mannes, der daraufhin Anabels Körper liebkost, da sie ihn für Oskar hält.
Zurück in Mexiko vertraut Anabel sich ihrer Freundin Claudia an. Sie hat das Gefühl, eine Grenze überschritten zu haben. Claudia versucht ihre Bedenken zu zerstreuen, sie solle ihre Beziehung mit einem Millionär als Chance begreifen. Anabel jedoch empfindet die ganze Situation nur noch als "dekadent" und hat gegenüber sich selbst Schuldgefühle. Oskar lädt sie in seinem Privatjet nach Playa del Carmen in das Haus seines Freundes Alex ein. Anabel ist davon gar nicht angetan, doch macht Oskar sie heimlich mit Drogen gefügig. Der Abend bei Alex erweist sich als feucht-fröhliche Sexparty im Pool, bei der Anabel gegen ihren Willen entkleidet wird.
Anabel konfrontiert Oskar mit ihren Gefühlen und dass sie bei seinen Spielchen nicht mehr mitmachen will, die sie dazu bringen, stetig mehr und mehr Grenzen zu überschreiten. Oskar konfrontiert sie offen damit, dass er die Beziehung auch beenden könnte und sie dann wieder in ein gewöhnliches Leben am Existenzkampf zurückwerfen könnte. Immerhin werde ihre Schönheit mit der Zeit verwelken und dann werde sie niemand mehr als Hostess einstellen. Durch seine Beziehung könne er sie aus der Armut und einem gewöhnlichen Leben befreien. Anabel ist emotional schwer getroffen, entscheidet sich jedoch mit ihm zusammenzubleiben.
Zu seinem Geburtstag bringt Oskar sie wieder auf eine erotische Party mit Alex, wo er Anabel erneut heimlich unter Drogen setzt, um ihre Widerstandskraft herabzusetzen. Der Clubbesitzer wird Zeuge dessen und will Anabel helfen, doch unterbindet Oskar dies rechtzeitig. Er bringt Anabel, die inzwischen ihrer Sinne nicht mehr mächtig ist, in ein Zimmer, wo er sie zunächst liebkost. Daraufhin lässt er sie von Alex, einem weiteren Mann und deren Gespielinnen vergewaltigen.
Am nächsten Morgen erinnert sich Anabel an das in der Nacht geschehene. Verstört kehrt sie allein nach Guadalajara zurück. Dort erfährt sie entsetzt, dass sie geschwängert wurde sich und mit dem HIV-Virus infiziert hat. Anabel gerät in eine schwere Depression und begeht durch eine Überdosis Tabletten Selbstmord. Sie hinterlässt Oskar einen Abschiedsbrief:
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