Die Klamme ist ein 1,3 km langer Zulauf des Saalbachs zwischen Gondelsheim und Bretten im baden-württembergischen Landkreis Karlsruhe.
Name Der Name des Gewässers Klamme geht auf den gleichnamigen Flurnamen zurück. Er bedeutet „Taleinschnitt“ oder „eingeschnittenes Gelände“ und verweist damit auf die topographischen Gegebenheiten. Die Bezeichnung ist erstmals 1699 in schriftlichen Quellen belegt („im Arnthal … zwischen … der Clammen“).Ernst Schneider: Die Flurnamen der Stadt Bretten – Ein Beitrag zur Namenkunde des Kraichgaues. Esser Druck, Bretten 1985, S. 208
Geographie Verlauf Die Klamme ist ein nur zeitweise wasserführender Bach. Sie entspringt etwa 200 m nördlich von Bretten-Diedelsheim südlich des Schrebergartenareals auf dem Seeberg in einer Höhe von rund . Zunächst fließt sie in westlicher Richtung zwischen den Ackerfluren „Schleifer“, „Adelberg“ und „Klamme“.
Nach etwa 1,1 Kilometern unterquert der Bach den sogenannten Postweg, der die Orte Gondelsheim und Diedelsheim miteinander verbindet. Rund 100 m weiter nimmt die Klamme von Süden her ihren einzigen Zufluss auf, den etwa einen Kilometer langen Beilgraben. Ab diesem Punkt folgt der Bach dem bisherigen Lauf des Beilgrabens und fließt in nördliche Richtung weiter.
Nach insgesamt 1,33 Kilometern mündet die Klamme schließlich auf einer Höhe von etwa von rechts in den Mühlkanal des Saalbachs.
Einzugsgebiet Das Einzugsgebiet der Klamme umfasst eine Fläche von etwas mehr als einem Quadratkilometer und gehört naturräumlich zum Kraichgau.
Die höchste Erhebung innerhalb des Einzugsgebiets liegt im Gewann Himmeltal östlich der Quelle und erreicht etwa . Darauf folgt der nördlich gelegene Seeberg mit einer Höhe von .
Die südliche Grenze des Einzugsgebiets verläuft vom Mündungspunkt des Muldengrabens in den Saalbach in nordwestlicher Richtung etwa entlang der Diedelsheimer Richard-Wagner-Straße bis zum Bereich des Lehrwaldes. Südlich dieser Linie entwässert der Riedgraben das Gebiet. Nördlich schließt sich das Einzugsgebiet des Wallsgrabens an.
Der überwiegende Teil des Einzugsgebiets wird landwirtschaftlich genutzt; kleinere Flächen entfallen auf Siedlungsbereiche, Schrebergärten sowie Weinbau.
Einzelnachweise LUBW Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Lauf der Klamme Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: Höhe: Höhe nach dem Höhenlinienbild auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte. Länge: Länge nach dem Layer Gewässernetz (AWGN). EZG: Einzugsgebiet abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.
Andere Belege
Literatur Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg, als Einzelblatt Nr. 6918 Bretten Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg, als Einzelblatt Nr. 6917 Weingarten(Baden)
Weblinks Karte von Lauf der Klamme auf: Karte von Lauf der Klamme auf: Meßtischblatt 6918 Knittlingen von 1930 in der Deutschen Fotothek
Kategorie:Fließgewässer im Landkreis Karlsruhe Kategorie:Geographie (Bretten)