Oscar Robert Achenbach, auch Oskar Robert Achenbach, Pseudonym Marius (* 29. Juli 1882 in Siegen; † unbekannt), war ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Genealoge.
Leben und Wirken Er war der Sohn des Lokomotivführers Wilhelm Achenbach. Nach dem Studium in München kehrte er kurzzeitig nach Siegen zurück und war dann ab 1914 in München - unterbrochen vom Kriegsdienst u. a. im Gebirgs-Infanterie-Ersatz-Bataillon - als Schriftsteller, Journalist und Genealoge tätig. Während des Nationalsozialismus verfasste er Geleitworte für einige Propagandawerke und Texte für Publikationen des Münchner Fotografen Heinrich Hoffmann. Dass Hitler eine gewisse Vorliebe für die Bücher Karl Mays hatte, machte Achenbach im April 1933 öffentlich.Auf dem Obersalzberg. Ein Besuch im Berchtesgadener Heim des Führers. In: Sonntag-Morgenpost. München, vom 23. April 1933.
Schriften (Auswahl) Die Brüder. Ein Schauspiel in 4 Aufzügen. Singer, 1914. ... Weil noch das Lämpchen glüht! Ein lustig Bilderbuch vom bösen Lazarett. Huber, Diessen vor München 1917. (mit Albert Reich): Vom 9. November 1918 zum 9. November 1923. Eher, München 1933. Geleitwort. In: Albert Reich: Aus Adolf Hitlers Heimat. Eher, München 1933. Mein Deutschland über alles. Gedicht. In: SA-Liederbuch. 1933. (mit Heinrich Hoffmann): München, die Hauptstadt der Bewegung. Raumbild-Verlag, Diessen 1937. (Mitautor): Der Traditionsgau München-Oberbayern. Raumbild-Verlag, Diessen 1939. Entstehungsgeschichte der NSDAP. o. J.
Literatur Kürschners Deutscher Literatur-Kalender. De Gruyter, Berlin 1939, Sp. 1. Christian Adam: Lesen unter Hitler. Autoren, Bestseller, Leser im Dritten Reich. Kiepenheuer & Witsch, 2010, S. 65 f.
Weblinks Eintrag im Karl-May-Wiki Oscar Robert Achenbach (1882–1946?) – Schriftsteller, Journalist und Genealoge
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Journalist (Deutschland) Kategorie:Genealoge Kategorie:Person (München) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1882 Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann