Anne-Martine Perriard (* 1956 in Helsinki) ist eine Schweizer Modedesignerin.

Leben und Werk Anne-Martine Perriard wuchs in einem kreativen Umfeld auf, ihre Mutter hatte die Kunstgewerbeschule absolviert, und ihr Vater war Architekt.Mode als Ausdruck eines Lebensentwurfs. In: Der Landbote. 14. April 2012, S. 19. Von 1972 bis 1975 liess sie sich an der Frauenfachschule Zürich zur Damenschneiderin ausbilden, worauf sie ein Studium an der Modefachklasse der Kunstgewerbeschule Zürich anschloss.

Nach dem Diplomabschluss eröffnete sie 1981 ihr eigenes Atelier und arbeitete als Damenschneiderin. 1994 lancierte Perriard ihr eigenes Label für Strumpf- und Bademoden mit einer Modenschau im ehemaligen Schoellerareal in Zürich.Laufmaschen aus Überzeugung. In: Tages-Anzeiger. 19. Mai 1998, S. 78. 1995 – wie bereits schon 1985 – wurde sie für ihre Kreationen vom Bundesamt für Kultur mit dem Eidgenössischen Preis für Design ausgezeichnet. Mit dem Ausbau der Marke erweiterte sie ihre Kollektion um Kleidungsstücke wie Kleider, Röcke, Hosen, Jacken und Mäntel neben Accessoires wie beispielsweise dem Portemonnaie.Die Schönheit einer Brieftasche. In: Neue Zürcher Zeitung. 14. November 2009, S. 23. Perriard zeigte ihre Entwürfe auf zahlreichen Modenschauen und wurde dafür mehrfach prämiert. Im Kontext von musealen Ausstellungen wurden ihre Arbeiten als Kunstwerke präsentiert.Susanne Schmid Leopard, Biografie im eMuseum, Museum für Gestaltung Zürich, Archiv Zürcher Hochschule der Künste.

Auszeichnungen und Ankäufe 1985: Eidgenössischer Preis für Design, Bundesamt für Kultur 1995: Eidgenössischer Preis für Design, Bundesamt für Kultur, mit einer Ausstellung im Musée de l’Ariana in GenfLes bas d’Anne-Martine Perriard ne sont pas des dessous. Mais des dessus. In: Le Nouveau Quotidien. 2. April 1996. 2004: Designpreis (Bronze), Designmesse Blickfang 2010: Ankauf haariges Badekleid aus Kleid im Kontext in Zusammenarbeit mit Kati Perriard, Landesmuseum Zürich 2011: Ankauf diverser Kleidungsstücke (Kleiderbesatz, Mantel, Wolljacke, Wollmantel, BH, Blousonkleid)Bundesamt für Kultur, Archiv der Jahresberichte, Jahresbericht BAK 2011 (PDF; 921 kB, 05.07.2012). durch das Bundesamt für Kultur und Dauerleihgabe an die Kunstgewerbesammlung des Museums für Gestaltung Zürich 2015: Ankauf Schürzenkleid, Museum für Gestaltung ZürichSchürzenkleid in der Sammlung des Museums für Gestaltung Zürich. 2015: Expertin für die Diplommodenschau F+F Schule für Kunst und Design, Modedesign Zürich

Ausstellungen 1997: Teilnahme an der Ausstellung Objects de désir im Museum Bellerive, ZürichObjets du désir. Produkte zum Lieben und Brauchen. In: Schweizer Volkskunde. Korrespondenzblatt der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde. Band 87, 1997.Wetter Trix / Hiltpolt Irène, Objets du désir, 1997. Lithographie mehrfarbig, 128 × 90 cm. In: Plakate von Trix Wetter, 1971–1989, S. 109. 1999: Swiss-fashion-Show, Kaufleuten ZürichAufspringen und Abtauchen. In: Textil Revue. November 1999. 2002: Blickfang, Kongresshaus Zürich 2008: Teilnahme an der Ausstellung EX25 im Museum für Gestaltung Zürich 2009: Teilnahme an der Ausstellung Kleid im Kontext im Gewerbemuseum WinterthurKleid im Kontext, Gewerbemuseum Winterthur in Zusammenarbeit mit ihrer Schwester Kati PerriardSchweizer Modedesign in Winterthur. Absolut anziehend. In: züritipp. 29. Oktober 2009. 2012: Ausstellung im Ausstellungsraum Tuchinform in WinterthurTuchinform. Ein Herz für das Handwerk. In: Tages-Anzeiger. 1. Februar 2012. in der Reihe Herausragende Schweizer CouturiersTextil in Winterthur. In: Hochparterre. 18. April 2012. 2017–18: Ausstellung an der Designmesse in&out in AarauFür «in&out» wird Alte Reithalle geheizt. In: Aargauer Zeitung. 7. April 2017.Die Skeptiker sind überzeugt. In: Aargauer Zeitung. 12. Oktober 2018. 2020–26: Organisation und Teilnahme des Vendita Salons leidenschaftlicher Gestalter:innen, Kunstraum Walcheturm, Zürich

Literatur Objets du Désir: Produkte zum Lieben und Brauchen. Hrsg. von Laurence Frey-Bloch und Martin Heller; Text: Martin Heller, Museum Bellerive, Zürich 1997.Objets du Désir: Produkte zum Lieben und Brauchen. Museum Bellerive, Zürich 1997 (bei Swisscovery). EX25, ZHdK, Museum für Gestaltung Zürich, 2000.EX25. ZHdK, Museum für Gestaltung Zürich, 2000 (bei Swisscovery).

Weblinks Website von Anne-Martine Perriard Objekte von Anne-Martine Perriard im eMuseum für Gestaltung

Einzelnachweise

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