Anna Pricelius (geboren am 17. Januar 1870 in Braunschweig; gestorben um oder nach 1942 ebenda) war eine deutsche Stilllebenmalerin, die insbesondere Blumenbilder schuf.
Leben Pricelius erhielt ihre Malausbildung in der Schule von Sophie Ley in Karlsruhe und bei Eugène Joors in Antwerpen. Sie beschickte regelmäßig die Ausstellungen des Braunschweiger Kunstverein mit ihren Bildern, nahm unter anderem im Jahr 1896 an einer Sonderausstellung und 1901 an der Großen Berliner Kunstausstellung teil. Sie wohnte in der Schleinitzstraße Nr. 17 in der 2. Etage. Dort waren bis 1913 auch der Standesbeamte Hermann Pricelius (Hauptmann a. D. beziehungsweise Major a. D.) und dessen Frau Hedwig (geborene Ernst, ab 1914 als Witwe) gemeldet, die vermutlich ihre Eltern oder zumindest sehr enge Verwandte waren. Pricelius wird in einigen Adressbüchern (beispielsweise 1929) als Pensionsvorsteherin und nicht mehr als Malerin bezeichnet. Da sie stets als Fräulein verzeichnet ist, blieb sie anscheinend unverheiratet. Im Jahr 1938 wohnte sie in derselben Straße, jedoch im Haus Nr. 8 im Erdgeschoss, wo sie auch 1942 noch gemeldet war. Neben der Malerei war sie auch als Privatfachlehrerin für Zeichnen tätig.XII. Fachschulen. m) für Zeichnen: Braunschweig. In: Verzeichnis der Schulen und sonstigen Bildungsanstalten des Herzogtums Braunsehweig. Hellmuth Wollermann, Braunschweig / Leipzig 1906, S. 123 (leopard.tu-braunschweig.de PDF).
Werke (Auswahl) 1901: Hortensien (Große Berliner Kunstausstellung) um 1914: Rosen (Öl auf Leinwand 61,4 × 89,8 cm) Städtisches Museum BraunschweigAnna Pricelius – Rosen. kulturerbe.niedersachsen.de. (43. Braunschweiger Kunstausstellung, durch den Braunschweiger Kunstverein am 2. April 1914 angekauft) um 1923: Schierling in der Sonne (verschollen, Geschenk für die Galerie des Kunstsalons Simon in Bad Harzburg, 14. Juli 1923)
Literatur
Einzelnachweise
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