Country Reports on Human Rights Practices sind jährliche Veröffentlichungen über die Menschenrechtslage in Ländern und Regionen außerhalb der Vereinigten Staaten. Sie werden gemäß US-amerikanischem Gesetz jährlich vom Bureau of Democracy, Human Rights, and Labor des US-Außenministeriums dem Kongress vorgelegt. Die Berichte behandeln international anerkannte individuelle, zivile, politische und Arbeitnehmerrechte, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgelegt sind.
Geschichte Der erste Bericht deckte das Jahr 1976 ab und wurde 1977 veröffentlicht.
Die Regierung Trump entfernte 2025 mehrere Abschnitte aus der Veröffentlichung von 2024, darunter Teile über systemische Rassendiskriminierung und ethnische Diskriminierung, Kindesmisshandlung, sexuellen Missbrauch von Kindern, Diskriminierung von Frauen, LGBTQ+-Personen, Menschen mit Behinderung und indigenen Völkern, Einschränkungen bei freien und fairen Wahlen, Regierungskorruption, Belästigungen von Menschenrechtsorganisationen, Non-Refoulement, Umweltfragen, Verletzungen der Privatsphäre, sexuelle Gewalt gegen Kinder, Kindesmord, geschlechtsspezifische Gewalt, erzwungene Organentnahme, Freizügigkeit, Versammlungsfreiheit und Vereinigungsrechte, Recht auf ein faires Verfahren, Haftbedingungen und weibliche Genitalverstümmelung.
Im November 2025 kündigte das US-Außenministerium an, dass in seinen zukünftigen Länderberichten Programme zu Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI), angenommene Erleichterung der Massenauswanderung und die staatliche Finanzierung von Abtreibungsmedikamenten als „Menschenrechtsverletzungen“ erfasst werden.
Reaktionen Die Volksrepublik China reagierte auf häufige Kritik in diesen Berichten, indem sie einen ähnlichen Jahresbericht mit dem Titel "Human Rights Record of the United States" veröffentlichte.
Einzelnachweise
Kategorie:Menschenrechte