Franz Ferdinand Lanz (* 15. Januar 1938 in Goslar; † 27. Oktober 2005 in Berlin) war ein Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr. Von 1996 bis 2003 war er Präsident des Förderkreises Deutsches Heer.
Leben Lanz trat am 16. April 1958 in die Bundeswehr ein und wurde in der Heeresfliegertruppe zunächst zum Unteroffizier ausgebildet. Er wechselte in die Laufbahn der Offiziere des Truppendienstes, durchlief die Offizierausbildung und Spezialausbildung und war Zugführer in einer trilateralen Versuchseinheit zur Erprobung von Aufklärungssystemen in den Vereinigten Staaten und in Kanada. Danach war er Dezernent im Heeresamt in Köln und anschließend vier Jahre Staffelkapitän der Drohnen-Lehr- und -Versuchsstaffel. Es folgte eine Verwendung als Referent im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn beim Systembeauftragten CH-53G. Ab Oktober 1974 war er selbst Systembeauftragter für die Waffensystem PAH-1 und PAH-2 und ab April 1984 Referent im Planungsstab des Bundesministers der Verteidigung, wo er ab Oktober 1984 Leiter des Arbeitsbereichs Rüstung/Logistik, Betrieb und Infrastruktur war.
Vom 3. April 1990 bis Ende März 1993 war Lanz Kommandeur des Bundeswehrkommandos USA und Kanada und ab April 1993 Unterabteilungsleiter V in der Hauptabteilung Rüstung im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn. Mit Ablauf des März 1996 wurde er in den Ruhestand versetzt.
1996 war er einer der Mitbegründer des Förderkreises Deutsches Heer und wurde auf der ersten Mitgliederversammlung am 9. Mai 1996 zu dessen Präsidenten gewählt. Er legte sein Amt im September 2003 nieder und wurde zum Ehrenpräsidenten.
Lanz war verheiratet, katholisch und hatte einen Sohn.
Siehe auch Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr
Schriften
Literatur
Einzelnachweise
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