Johann Heinrich von Scheither (* 24. November 1701 auf Gut Tuschau (Mecklenburg); † 3. Juli 1781 in Münden) war ein kurfürstlich braunschweigisch-lüneburgischer Generalleutnant und zuletzt Kommandant von Münden.
Er wurde 1737 Kapitän im Infanterie-Regiment (Wurmb) und wurde 1744 Major im Regiment (Hodenberg). Im Jahr 1747 kam er als Oberstleutnant in das Regiment (de Cheusses). Dort wurde er 1755 Oberst und 1756 Chef des Regiments (Staffhorst) als Nachfolger des als Generalmajor pensionierten Oberst Joachim Christian Ludwig von Staffhorst. Im Jahr 1759 wurde er Generalmajor und am 13. April 1762 zum Generalleutnant befördert. Er konnte sich während des Siebenjährigen Krieges mehrfach auszeichnen.
Er starb am 3. Juli 1781 als Kommandant von Münden.
Sein Sohn Albrecht war während des Siebenjährigen Krieges Führer eines Freikorps. Literatur Bernhard von Poten, Militär-Wochenblatt: Beihefte, 1902, S. 275 Nr. 184
Einzelnachweise Reichspostreuter 1781, Todesnachricht Gemeint ist vermutlich Tüschow und Granzin im Amt Wittenburg, dort wurde ein Bernhard und ein Johann Heinrich von Scheither genannt Vgl.: David Franck, Alt- und Neues Mecklenburg, Band 20, 1758, Inhalt
Manfred Stosch, Der Briefwechsel zwischen Johann Martin Miller und Johann Heinrich Voß, 2012, S. 460 nach anderen im Januar 1761, Vgl.: Louis von Sichart, Geschichte der Könglich-Hannoverschen Armee, Band 3, Teil 2, S. 180f
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