Die Klasse 5 der schottischen Glasgow and South Western Railway (G&SWR) war eine kleine Baureihe von drei Zweizylinder-Nassdampf-Tenderlokomotiven mit drei Kuppelradsätzen, die 1917 unter der Leitung von Peter Drummond von der North British Locomotive Company (NBL) gebaut wurden. Die Lokomotiven waren für den Einsatz als Rangierlokomotiven im Hafengelände konzipiert. Die Nr. 9 ist die einzige erhaltene Lokomotive der G&SWR. Sie ist als statisches Museumsobjekt in Glasgow ausgestellt.

Geschichte Die Lokomotiven Nr. 5, 7 und 9 wurden für Rangierarbeiten im Hafen gebaut. Nach der Eisenbahngruppierung von 1923 wurden sie von der London, Midland and Scottish Railway (LMS) übernommen. Sie erhielten die Betriebsnummern 322 bis 324 und wurden der Leistungsklasse 2F zugeordnet. Bereits 1934 wurden alle drei Lokomotiven an Kohlenbergwerke verkauft: die Nr. 5 und 7 gingen an die Hatfield Colliery, die Nr. 9 an die Hafod Colliery in Denbighshire. Der Zeitpunkt der Ausmusterung bei den Bergwerken ist nicht bekannt, die Nr. 9 dürfte aber bis in die 1960er Jahre im Betrieb gestanden haben. Sie wurde 1966 an die British Transport Commission (BTC) übergeben, welche die Lokomotive noch im gleichen Jahr dem Museum of Transport in Glasgow schenkte. Die Lokomotive ist heute als statisches Ausstellungsstück im Riverside Museum, dem Nachfolger des Museum of Transport aufgestellt. zentriert|mini|Erhaltene Lokomotive Nr. 9

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Einzelnachweise

Kategorie:Tenderlokomotive Achsfolge C Kategorie:Schienenfahrzeug (North British Locomotive Company) 005