Marie Nissen (geb. Schlaikier; * 2. Juli 1871 in Apenrade; † 8. Mai 1942 in Rinkenis (dän. Rinkenæs), Dänemark) war eine deutsche Malerin, die mit der Künstlerkolonie Ekensund verbunden war.
Leben Im Jahr 1902 ist Nissen auf einer Fotografie in der Künstlerkolonie Dachau belegt. 1903 heiratete sie den Ekensunder Maler Anton Nissen. Ihr Lebensmittelpunkt lag fortan im Umfeld von Ekensund (dän. Egernsund) an der Flensburger Förde.
Wirken Nissens künstlerisches Wirken ist nur teilweise überliefert, weshalb sie 2025/2026 im Rahmen der Flensburger Ausstellung Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund beispielhaft als eine der bislang marginalisierten Ekensunder Malerinnen vorgestellt wurde. Die Schau im Museumsberg Flensburg rückte sechs weibliche Biografien der Kolonie in den Fokus und ordnet sie in historische Kontexte gesellschaftlicher Normen und künstlerischen Ehrgeizes um 1900 ein. Das Anwesen in Rinkenis entwickelte sich in den frühen 1900er Jahren zu einem zweiten Zentrum der Ekensunder Künstler, was Nissens Lebens- und Arbeitsumfeld prägte.
Literatur
Madeleine Städtler: Marie Nissen. In: Dies.: Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund. Museumsberg Flensburg, Flensburg 2025, ISBN 978-3-9827734-0-7, S. 26–31.
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1871 Kategorie:Gestorben 1942 Kategorie:Frau