How to Make a Killing – Todsicheres Erbe (Originaltitel How to Make a Killing) ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2026 von Regisseur und Drehbuchautor John Patton Ford mit Glen Powell, Margaret Qualley, Jessica Henwick und Ed Harris. Das Drehbuch ist von der Krimikomödie Adel verpflichtet (Kind Hearts and Coronets) der Drehbuchautoren Robert Hamer und John Dighton aus dem Jahr 1949 inspiriert.

Handlung Im Todestrakt erzählt Becket Redfellow dem Priester James Morris, warum er dort gelandet ist.

Becket ist der Sohn von Mary, die im Alter von 18 Jahren von der Familie Redfellow, die über ein Milliardenvermögen verfügt, bei Beckets Geburt verstoßen wurde, weil sie sich gegen eine Abtreibung entschieden hatte. Sein Vater starb bei der Geburt von Becket im Krankenhaus an einer Lungenembolie. Als Kind freundete er sich mit der etwa gleichaltrigen Julia Steinway an. Am Sterbebett musste der junge Becket seiner Mutter versprechen, dass er für das Leben kämpfen werde, das er verdiene.

Als Erwachsener arbeitet Becket als Anzugverkäufer, als er der verheirateten Julia wiederbegegnet und bald darauf seinen Job verliert. Er entschließt sich, das Milliardenvermögen der Redfellows zu holen, indem er sieben Redfellow-Verwandte, die in der Erbfolge vor ihm stehen, aus dem Weg räumt. Als ersten tötet er seinen Cousin Taylor, indem er ihn im Meer versenkt. Auf dessen Begräbnis trifft er auf Taylors Vater Warren, der sich Vorwürfe macht, weil er für seinen Sohn nicht da war, und ihm Taylors alten Job in der Finanzbranche anbietet.

Während er den Mord an seinem Cousin, dem Fotografen Noah, vorbereitet, indem er dessen Fotolabor präpariert, beginnt Becket eine Affäre mit Noahs Freundin Ruth. Nach Noahs Tod wird Becket von zwei FBI-Agenten auf die beiden Todesfälle angesprochen. Becket behauptet, nicht zu wissen, ob er erbberechtigt ist. Julia taucht in Beckets Büro auf und bittet ihn um einen Kredit. Er erwidert, dass das Unternehmen keine Bank sei. Außerdem weist sie ihn darauf hin, dass er nach Noah und Taylor möglicherweise das nächste Opfer sein könnte.

Als nächsten tötet er Steven Redfellow, indem er ihm Tropan-Alkaloide in seine Nahrungsergänzungsmittel mischt und Steven daraufhin an Herzversagen stirbt. Sein nächstes Opfer ist Cassandra, die sich nach den drei Todesfällen ein Sicherheitssystem in allen ihren vier Häusern installiert und die er mit einer tödlichen Chemikalie anstelle von Carbamidperoxid für das Bleichen von Zähnen vergiftet. MacArthur verabreicht er einen präparierten Kaffee, sodass der am Steuer seines Flugzeugs abstürzt.

Warren stirbt nach einem Herzinfarkt. Damit ist nur noch ein Redfellow am Leben: Beckets Großvater Whitelaw, der einst Mary verstoßen hatte. Becket und Ruth ziehen zusammen und planen ihre Verlobung, während Whitelaw Becket für den Abend der Verlobungsfeier zum Abendessen in seine Villa einlädt. Julia offenbart Becket, dass sie Beweise für seine Morde hat. Sie will diese veröffentlichen, wenn er ihr nicht sofort 300.000 US-Dollar gibt. Becket bringt wie mit ihr vereinbart einen Scheck zu Lyle, ihrem Ehemann.

Becket verzichtet auf seine Verlobungsfeier und fährt zur Villa, wo er Whitelaw trifft. Dieser verriegelt die Türen und versucht, ihn mit einer Schrotflinte zu töten. Becket tötet Whitelaw in Notwehr und wird so Alleinerbe des Vermögens. Nachdem Lyle Archdale erstochen in seinem Büro gefunden wurde, wird Becket wegen Mordes verhaftet. Als Tatwaffe diente ein Brieföffner, den Becket bei der Scheckübergabe berührt und auf dem er seine Fingerabdrücke hinterlassen hatte. Julia hatte die Leiche gefunden, Becket wird zum Tod verurteilt.

Während eines Besuchs in der Todeszelle 24 Stunden vor seiner Hinrichtung erwähnt Julia einen Abschiedsbrief von Lyle, der im Prozess zurückgehalten wurde. Im Austausch für den Brief fordert Julia das gesamte Redfellow-Vermögen. Nachdem Beckets Unschuld bewiesen ist, wird er freigelassen. Ruth wartet vor dem Gefängnis auf ihn, gibt ihm das Medaillon seiner Mutter zurück und verlässt ihn. Julia wartet ihrerseits mit dem Fahrer der Familie Redfellow auf ihn, und die beiden fahren gemeinsam zum Anwesen der Familie Redfellow.

Produktion und Hintergrund Der Film wurde von Studiocanal und Blueprint Pictures produziert, als Produzenten fungierten Graham Broadbent und Peter Czernin.

Das Drehbuch wurde 2014 auf der Black List der noch nicht verfilmten Drehbücher unter dem Titel Rothchild gelistet. Ursprünglich waren Shia LaBeouf als Becket Redfellow und Mel Gibson als Whitelaw Redfellow vorgesehen. Die Dreharbeiten fanden im Sommer 2024 unter dem Arbeitstitel Huntington in Kapstadt in Südafrika statt.

Die Kamera führte Todd Banhazl, die Musik schrieb Emile Mosseri, die Montage verantwortete Harrison Atkins. Das Production-Design gestaltete Christian Huband und das Kostümdesign Jo Katsaras. In den USA erhielt der Film ein R-Rating.

Nach Emily the Criminal ist dies der zweite Langspielfilm von Regisseur und Drehbuchautor John Patton Ford.

Synchronisation Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch und der Dialogregie von Marius Clarén im Auftrag der RC Production GmbH & Co. KG in Potsdam. Darsteller Synchronsprecher RolleGlen PowellMartin KautzBecket RedfellowDavid SherwoodAxel Lutteralter MannPhumi TauNatascha GeislerFBI-Agent Megan PinfieldAlexander HansonErich RäukerMcArthur RedfellowJessica HenwickMaximiliane HäckeRuthMargaret QualleyNurcan ÖzdemirJulia SteinwayZach WoodsMarius ClarénNoah RedfellowBill CampLutz SchnellWarren RedfellowJames FrechevilleRoman WolkoLyle ArchdaleMartin MunroJaron LöwenbergManager DarrylRobert HobbsFrank RöthRechtsanwaltAndré JacobsThomas KästnerRichterTopher GraceTimmo NiesnerSteven RedfellowTomas PaisTim KnauerTobinEd HarrisWolfgang CondrusWhitelaw RedfellowStevel MarcMartin GleitzeFBI-Agent Brad MatthewsAdrian LukisPierre Peters-ArnoldsPastor MorrisRafferty LawMarco EßerTaylor RedfellowNell WilliamsEmily HinzeMary Redfellow

Veröffentlichung Ein englischsprachiger Trailer wurde im November 2025 veröffentlicht, ein deutschsprachiger Trailer erschien im Dezember 2025. Premiere war am 14. Februar 2026 in Los Angeles.

In den USA kam der Film am 20. Februar 2026 im Vertrieb von A24 in die Kinos. In Deutschland war der Kinostart ursprünglich für den 5. März 2026 vorgesehen, dieser wurde auf den 9. April 2026 verschoben. Als Video-on-Demand erschien der Film am 24. März 2026. Auf Blu-ray und Ultra HD Blu-ray wurde die Produktion am 9. Juli 2026 veröffentlicht.

Musik Soundtrack von Emile Mosseri

Rezeption

Am 24. März 2026 waren 77 der 176 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv. Bei Metacritic erhielt der Film am 24. März 2026 einen Metascore von 49 von 100 möglichen Punkten, der auf 41 Rezensionen basierte.

Markus Trutt vergab auf filmstarts.de 3,5 von 5 Sternen. Einem direkten Vergleich mit dem übergroßen Vorbild Adel verpflichtet könne dieser Film zwar nicht standhalten. Dennoch sei die Thriller-Komödie ein schön bissiges Vergnügen, insbesondere dank Glen Powell, der die Serienkiller-Skrupellosigkeit seiner Rolle mit seinem gewohnten Sonnyboy-Charme kontrastiere.

Oliver Armknecht bewertete die Produktion auf film-rezensionen.de mit sieben von zehn Punkten. Diese komme nicht an den Klassiker Adel verpflichtet heran, sei teilweise zu unentschlossen, mache aber durchaus Spaß.

Jan Werner schrieb auf filmtoast.de, dass der Film dem Label A24 nicht gerecht würde und für eine schwarze Komödie viel zu zahm sei, um langfristig im Gedächtnis zu bleiben.

Ilija Glavas (sechs von zehn Punkte) befand auf kinomeister.de, dass der Film eine unterhaltsame, temporeiche Krimikomödie sei mit starkem Hauptdarsteller und einigen gelungenen Einzelszenen. Trotz solider Inszenierung fehle es diesem aber an Eigenständigkeit und kreativer Schärfe, um nachhaltig Eindruck zu hinterlassen. Ein Film, der funktioniere, aber nicht herausragend sei.

Antje Wessels urteilte, dass sich der Streifen als ebenso unterhaltsame wie unausgeschöpfte Neuinterpretation eines Klassikers erweise, die sich stärker auf den Charme ihres Stars als auf die Schärfe ihrer Vorlage verlasse. Damit bliebe ein vergnüglicher, stellenweise bissiger, letztlich aber zu vorsichtiger Beitrag zur Tradition der schwarzen Komödie, der mehr gefallen als wirklich herausfordern wolle.

Renate Wagner meinte auf onlinemerker.com, dass man sich wegen Glen Powell zwei sonst eher belanglose, halblustige Kinostunden geben könne.

Weblinks

How to Make a Killing – Todsicheres Erbe auf kino-zeit.de

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Französischer Film Kategorie:Britischer Film Kategorie:Kriminalfilm Kategorie:Thriller Kategorie:Filmkomödie