Annika Gräslund (* 1998 in Berlin) ist eine deutsch-schwedische Schauspielerin und Sprecherin. Sie arbeitet seit den 2020er Jahren im deutschsprachigen Theaterbetrieb.

Leben und Ausbildung Annika Gräslund wurde 1998 in Berlin geboren und besitzt sowohl die deutsche als auch die schwedische Staatsangehörigkeit. Von 2016 bis 2020 studierte sie zunächst an der Humboldt-Universität zu Berlin. Anschließend begann sie 2021 ihre professionelle Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, die sie 2025 abschloss. Parallel dazu war sie von 2024 bis 2025 Mitglied des Schauspielstudios des Mecklenburgischen Staatstheater. Seitdem ist sie kontinuierlich in Theaterproduktionen im gesamten deutschsprachigen Raum zu sehen.

Karriere Theater Gräslund ist seit 2022 auf deutschsprachigen Bühnen aktiv. Erste Engagements führten sie an das Volkstheater Rostock sowie zu den Gezeitenkonzerten Aurich. 2023 folgten umfangreiche Gastspiele an Bühnen in Hamburg, Berlin, Leipzig, Dresden und Köln.

Seit 2024 ist sie in Produktionen des Mecklenburgischen Staatstheaters zu sehen. Ihr Repertoire umfasst Werke von Shakespeare, Goethe, Tschechow, Joseph Roth sowie moderne Stoffe und Eigenproduktionen.

Film Annika Gräslund ist seit Mitte der 2020er Jahre auch vor der Kamera tätig. 2024 übernahm sie im Kurzfilm Einfach so unter der Regie von Zehra Öykü Sarı‑Beckmann, die Hauptrolle der Luna. 2025 folgte ihre Mitwirkung an der Tatort‑Episode: Wenn man nur einen retten könnte, in der sie die Rolle der Annalena Höpken spielt. Die Produktion entstand unter der Regie von Ziska Riemann für Radio Bremen in Zusammenarbeit mit ARD Degeto und wird 2026 ausgestrahlt.

Filmografie (Auswahl) 2024: Einfach so (Kurzfilm) 2026: Tatort: Wenn man nur einen retten könnte

Sprechertätigkeit (Auswahl) 2025: Ich sterbe. Kommst du? (Audiodeskription)

Theater Theaterrollen (chronologisch aufsteigend) 2022: Krankheit der Jugend – Lucy, Regie: Joanna Lewicka, Volkstheater Rostock (nach Ferdinand Bruckner) 2022: Touching Me Touching You – Ariel (Hauptrolle), Gezeitenkonzerte Aurich 2023: Ein Sommernachtstraum – Helena (Hauptrolle), Regie: Bonn Park, Hochschule für Musik und Theater Rostock / Sprechwerk Hamburg / Brotfabrik Berlin / Monbijou-Theater Berlin / Feinkost Genossenschaft Leipzig / Zentralwerk Dresden / Atelier Mobile Köln (nach William Shakespeare) 2023: Die Wiedervereinigung der beiden Koreas – Die Frau (Hauptrolle), Gezeitenkonzerte Aurich (nach Joël Pommerat) 2024: Halbgott Halb Mann – Medea, Eigenproduktion HotboisgunclubRostock 2024–2025: Romeo und Julia – Lorenzo (Nebenrolle), Regie: Alice Buddeberg, Mecklenburgisches Staatstheater (nach William Shakespeare) 2024–2025: Tat.Sachen – Geschichten von Frauen und Gewalt – alle Rollen, Regie: Marit Pesch, Hannah Winkler, Mecklenburgisches Staatstheater (nach Texten von Christina Klemm) 2025: Platonow (Die Vaterlosen) – Alexandra Iwanowna (Sascha), Regie: Johannes Schütz, Mecklenburgisches Staatstheater (nach Anton Tschechow) 2025: Werther oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel – Werther / Lotte / Camperin, Regie: Antje Trautmann, Mecklenburgisches Staatstheater (nach Johann Wolfgang von Goethe) 2025: Hotel Savoy – Isidor Schabel / Vierlinge, Regie: Jakob Weiss, Mecklenburgisches Staatstheater (nach Joseph Roth)

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Einzelnachweise

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