Anthonius Hendrikus Touber (* 5. November 1930 in AmsterdamVgl. Information an der Universität von Amsterdam. Zuletzt abgerufen am 18. Dezember 2025; † 2021) war ein niederländischer Literaturwissenschaftler und Germanist. Albrecht Classen bemerkte mit Blick auf die insgesamt 39 Beiträger zu seiner Festschrift zum 65. Geburtstag, die aus Deutschland, aus Frankreich, aus den Niederlanden, aus Österreich, der Schweiz, aus Ungarn und den USA stammten, dass hierdurch „der große Ruf angezeigt wäre, den Touber international genießt“.Albrecht Classen: Rezension zu Sô wold ich in fröiden singen. Festgabe für Anthonius H. Touber zum 65. Geburtstag, hg. von Carla Dauven-van Knippenberg und Helmut Birkhan (Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik, 43-44), Editions Rodopi, Amsterdam/Atlanta 1995. In: Mediaevistik 10 (1997), S. 327–328, hier S. 328.
Werdegang Touber promovierte 1964 mit einer Arbeit über Rhetorik und Form im deutschen Minnesang an der Universität Utrecht. Ab dem 1. September 1969 war er Professor für deutsche Literatur unter besonderer Berücksichtigung der Literatur des Mittelalters und der deutschen Sprachwissenschaft an der Universität von Amsterdam. Seine Emeritierung erfolgte am 1. Dezember 1995.
Veröffentlichungen Rhetorik und Form im deutschen Minnesang. Groningen: J. B. Wolters 1964. Deutsche Strophenformen des Mittelalters. Stuttgart: Metzler 1975.
Literatur Sô wold ich in fröiden singen. Festgabe für Anthonius H. Touber zum 65. Geburtstag. Hrsg. von Carla Dauven-van Knippenberg und Helmut Birkhan. Amsterdam/Atlant: Editions Rodopi 1995 (Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik 43–44).
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