mini|Wappen der Fürsten von Löwenstein-Wertheim-Freudenberg Carl Friedrich Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg (* 26. April 1781 in Kreuzwertheim; † 26. Mai 1852Anmerkung: abweichendes Sterbejahr 1849 im Kloster Triefenstein) war ein deutscher Gutsbesitzer. Er war Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung, der württembergischen Kammer der Standesherren und der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung.

Leben Carl Friedrich zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg war ein Sohn des Fürsten Friedrich Karl zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg und dessen Ehefrau Franziska Juliane von Salm-Grumbach (1744–1820). Er verfügte über umfangreichen Gutsbesitz in Unterfranken, Mittelfranken, Württemberg und Baden und hatte von 1831 bis zum 11. Juni 1849 als erblicher Reichsrat einen Sitz in der Kammer der Reichsräte, deren Mitglieder neben den Mitgliedern der Kammer der Abgeordneten dem bayerischen Landtag angehörten.

Zugleich war er erbliches Mitglied der württembergischen Kammer der Standesherren und der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung.

Er war musikalisch begabt, komponierte u. a. KammermusikMit Friedrich Witt: Chamber works for winds & strings Cpo-Musikproduktion, Georgsmarienhütte, P 2013, DNBBayerisches Musikerlexikon Digitalisat und war mit dem Komponisten Friedrich Witt befreundet, der bei ihm als Hofkapellmeister beschäftigt und sein Kompositionslehrer war.

Mit seinem Tod erlosch die jüngere (Carl’sche) Speziallinie der Freudenbergschen Hauptlinie des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim.

Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 7. Wahlperiode)

Weblinks

Einzelnachweise

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