Elephants & Squirrels ist ein Schweizer Dokumentarfilm von Gregor Brändli aus dem Jahr 2025.
Inhalt Die sri-lankische Künstlerin Deneth Piumakshi Veda Arachchige findet in Schweizer Mussen Objekte, die als Zeugnisse für das Alltagsleben der sri-lankischen Adivasi-Gemeinschaft gesammelt wurden. Auch wenn die Schweiz keine Kolonien hatte, profitierte sie vom kolonialen System. Zwischen 1883 und 1913 unternahmen die Naturforscher Fritz und Paul Sarasin Expeditionen nach Britisch-Ceylon und Niederländisch-Ostindien. Davon brachten sie exotische Tiere, Pflanzen, Artefakte und menschliche Gebeine nach Basel zurück. Es entstand eine der grössten ethnologischen Sammlungen im deutschsprachigen Raum. Bereits in den 1970er Jahren forderte Sri Lanka die Rückgabe, doch die Schweiz lehnte ab. Deneth Piumakshi Veda Arachchige vollzieht die Reiseroute der Sarasins nach und setzt sich mit Adivasi-Repräsentanten erneut für die Restitution ein. Ein Hürdenlauf durch Behörden und starre Museumsstrukturen beginnt.
Produktion Der Film feierte im Oktober 2025 im Hauptwettbewerb des DOK Leipzig Premiere. Dort erhielt er die Silberne Taube für den besten Langfilm eines Nachwuchsregisseurs und wurde für den Preis der Interreligiösen Jury nominiert.
Im Januar 2026 wurde der Film zudem auf den Solothurner Filmtagen gezeigt.
Weblinks
Website des Films Elephants & Squirrels
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2025 Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Kolonialismus im Film Kategorie:Schweizer Film