miniatur|Passschild am Grossen St. Bernhard. Neben der Höhe in Metern ist auch das englische Höhenmaß angegeben. Die Passhöhe ist ein nicht eindeutig definierter geographischer Begriff.

In geomorphologischem Sinn bezeichnet sie die Höhe der tiefsten gangbaren Stelle eines Gebirgskamms oder Höhenrückens, also des Sattelpunkts eines Bergsattels. Diese Stelle bildet den höchsten Punkt einer idealisierten Querung des Geländes, zugleich aber die tiefste Stelle des zu überschreitenden Kamms.

Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet Passhöhe hingegen meist den höchsten Punkt oder den höchsten Abschnitt eines Passübergangs, oft mit Passschild. Dieser Punkt muss nicht mit dem geomorphologischen Sattelpunkt übereinstimmen. Verkehrswege können aus Gründen der Erschließbarkeit seitlich am Sattel vorbei- und über diesen hinausgeführt werden; bei Scheiteltunneln kann der höchste Punkt des Verkehrswegs auch niedriger liegen. So erreicht die Straße über den Lukmanierpass ihren Kulminationspunkt in einer Galerie nördlich des eigentlichen Sattelpunkts auf , während dieser auf liegt.

Weiter gefasst bezeichnet Passhöhe den Bereich um den höchsten Punkt herum, oft mit Passhaus.

Ferner kann Passhöhe auch die Höhenangabe des höchsten Punkts des Passweges bezeichnen.

Siehe auch Gebirgspass Talpass Erzgebirgspässe Alpenpässe im Wallis zu römischer Zeit Liste der Alpenpässe Liste der Gebirgspässe in Frankreich Liste der Alpenpässe in Italien Liste der Pässe in Österreich Liste der Pässe in der Schweiz Liste der Gebirgspässe in Namibia Liste der Hochebenen und Bergpässe in Island Pässe in Neuseeland

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