Untergreuth ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Frensdorf im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Untergreuth liegt in der Gemarkung Frensdorf.

Geografie Beim Dorf entspringt der Reutherseegraben, ein linker Zufluss der Rauhen Ebrach. Im Norden ist das Dietzenseeholz, ansonsten ist der Ort von Acker- und Grünland umgeben. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Obergreuth zur Staatsstraße 2254 (0,8 km östlich), zu einem Kreisverkehr mit der St 2254 (1,2 km südlich) und zur Kreisstraße BA 22, kurz bevor diese in die Bundesstraße 22 mündet (1,8 km nordwestlich).

Geschichte Ober- und Untergreuth wurden erst im 15. Jahrhundert angelegt. Untergreuth wurde im Jahr 1433 als „Unterngerewt“ erstmals schriftlich erwähnt.P. Schneider: Steigerwald, S. 171.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Untergreuth aus 16 Anwesen. Das Hochgericht hatte das bambergische Centamt Burgebrach. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Burgebrach. Grundherren waren das Amt Burgebrach (1 Hof, 1 Höflein, 2 Sölden), das Dominikanerkloster Bamberg (2 Halbhöfe, davon einer mit Schenkgerechtigkeit, 4 Söldengüter, 3 Sölden) und die Gemeinde (1 Sölde, 1 Hirtenhäuslein, 1 Gemeindehaus).H. Weiß: Bamberg, S. 178. Der Feldbau galt als vortrefflich und der Wieswachs als gut.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 626.

Im Jahre 1802 kam Untergreuth an das Kurfürstentum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Untergreuth dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Obergreuth und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Frensdorf zugewiesen.H. Weiß: Bamberg, S. 241.

Einwohnerentwicklung Jahr 1799 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2024Einwohner 60 86 103 106 99 103 97 125 79 77 80 130HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1799 werden diese als Häuser bezeichnet, 1818 und von 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 15 16 16 16 16 14 15 21 Quelle

Religion Untergreuth ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach Heilige Dreifaltigkeit (Reundorf) gepfarrt, seit dem 19. Jahrhundert ist die Pfarrei St. Johannes der Täufer (Frensdorf) zuständig.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Bamberg Kategorie:Geographie (Frensdorf) Kategorie:Ersterwähnung 1433