Dana-Sophia Valentiner (* 1989) ist eine deutsche Rechtswissenschaftlerin und Hochschullehrerin an der Helmut-Schmidt-Universität (Universität der Bundeswehr) Hamburg.

Leben Valentiner studierte von 2008 bis 2014 Rechtswissenschaft sowie Genderkompetenz im Nebenfach an der Universität Hamburg. Anschließend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Im Jahr 2017 war sie Visiting Researcher am Kent Centre for Law, Gender and Sexuality an der University of Kent. Valentiner wurde 2020 an der Universität Hamburg mit der Arbeit Das Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung bei Ulrike Lembke promoviert, für die sie unter anderem mit Marie-Elisabeth-Lüders-Wissenschaftspreis des deutschen Juristinnenbunds ausgezeichnet wurde. Von 2018 bis 2020 absolvierte sie das Rechtsreferendariat am Oberlandesgericht Celle.

Nach der Vertretung einer Juniorprofessur an der Justus-Liebig-Universität Gießen war Valentiner von 2022 bis 2025 Juniorprofessorin für Öffentliches Recht an der Universität Rostock. Seit 2025 ist sie Inhaberin der Professur für Öffentliches Recht mit einem Schwerpunkt im öffentlichen Wirtschaftsrecht und Recht der Transformation an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Verfassungs- und Verwaltungsrecht, Legal Gender Studies sowie das Recht der sozial-ökologischen Transformation.

Valentiner ist Mitglied des Forschungsnetzwerk für reproduktive Gerechtigkeit ReproGerecht. Valentiner ist seit 2013 Mitglied des deutschen Juristinnenbunds und war unter anderem von 2021 bis 2023 dessen Vizepräsidentin. Sie produziert seit 2020 gemeinsam mit Selma Gather den djb-Podcast zu feministischer Rechtspolitik Justitias Töchter.

Valentiner ist Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Seit 2023 ist sie Vertrauensdozentin der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).

Schriften (Auswahl) „Living together“ – Zum Pluralismuskonzept des EGMR unter besonderer Berücksichtigung der Burka-Entscheidung (mit Sarah Leyli Rödiger), in: Archiv des Völkerrechts 53 (2015), S. 360–389. Das Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung. Zugleich eine gewährleistungsdogmatische Rekonstruktion des Rechts auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit. Nomos, Baden-Baden 2021, ISBN 978-3-8487-7109-7 (Dissertation Universität Hamburg 2020). Wahlvorschlagsrecht in der Krise? Unterschriftenquoren im Wahlrecht auf dem verfassungsrechtlichen Prüfstand, in: AöR 147 (2022), S. 229–263. Paritätsgesetze. Gleichberechtigung in der repräsentativen Demokratie, in: JöR 71 (2023), S. 209–228. Kommentar zum Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag (SBGG), C. H. Beck, München 2026, ISBN 978-3-406-82050-2 (herausgegeben zusammen mit Bettina Rentsch).

Weblinks https://www.hsu-hh.de/rdt/de/mitarbeiter/univ-prof-dr-iur-dana-sophia-valentiner/ https://www.djb.de/ueber-uns/team/dana-valentiner https://www.reprogerecht.de/team

Einzelnachweise

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