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Schindelsee ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rauhenebrach im Landkreis Haßberge (Unterfranken, Bayern). Schindelsee liegt in der Gemarkung Fürnbach.
Geografie Das Dorf ist unmittelbar von Acker- und Grünland umgeben. Daran schließen sich an allen Seiten außer dem Süden Waldgebiete an. Die Staatsstraße 2274 führt nach Prölsdorf (2,7 km südwestlich) bzw. nach Dankenfeld (2,2 km nordöstlich).
Geschichte Der Ort wurde in den 1690er Jahren angelegt und ursprünglich „Neudorf“ genannt. Um 1700 gab es neun Mannschaften. Das Hochgericht hatte das würzburgische Cent Donnersdorf. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das würzburgische Amt Prölsdorf.A. Tittmann: Haßfurt, S. 366.
Im Jahre 1802 kam Schindelsee an das Kurfürstentum Bayern, von 1806 bis 1814 gehörte es zum Großherzogtum Würzburg. 1814 wurde dieses in das Königreich Bayern einverleibt. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Schindelsee der Ruralgemeinde Fürnbach zugewiesen.A. Tittmann: Haßfurt, S. 559f. Am 1. Juli 1972 wurde Schindelsee im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die neu gebildete Gemeinde Rauhenebrach eingegliedert.
Baudenkmäler Wegkreuz
Einwohnerentwicklung Jahr 1811 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2024Einwohner 65 56 59 61 63 72 86 84 84 78 70HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 11 12 12 11 14 14 16 Quelle
Religion Schindelsee ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Sebastian (Prölsdorf) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Haßberge Kategorie:Geographie (Rauhenebrach)