Rocky Sandners Volo Nyikeine (* 26. Mai 1992 auf Neukaledonien) ist ein französischer Fußballtorhüter.

Karriere Verein Rocky Nyikeine war ab 2011 für den FC Gaïtcha aus Nouméa aktiv und nahm mit diesem auch an der OFC Champions League 2014/15 teil, wo er es mit seiner Mannschaft bis ins Halbfinale schaffte. Im Sommer 2016 wechselte er zu Hienghène Sport, wo er zu weiteren Einsätzen in der OFC Champions League kam. So folgten nach Einsätzen in der Ausspielung 2017 auch Einsätze in Ausspielung 2019, bei welcher er in jedem Spiel im Kasten stand und mit seiner Mannschaft im Finale mit 1:0 über AS Magenta triumphierte.

Mit seiner Mannschaft erreichte er zudem in der Saison 2019/20 die dritte Runde des Coupe de France, in welcher er im November 2019 bei der Niederlage gegen Vauban Strasbourg drei Mal hinter sich greifen musste. Einen Monat später stand er beim Auftritt der Mannschaft in der 1. Runde der Klub-Weltmeisterschaft 2019 im Tor. Dort unterlag sein Team mit 1:3 nach Verlängerung dem katarischen Klub al-Sadd.

Auch in den folgenden Jahren folgten Einsätze in der Champions League für seinen Klub, wobei es seine Mannschaft ab 2022 nicht mehr über die Qualifikationsrunde hinaus schaffte. Zudem kam er im November 2023 in der dritten Pokalrunde gegen US Thionville zum Zug.

Anfang 2024 kehrte er zum FC Gaïtcha zurück.

Nationalmannschaft Nachdem er bereits in der U20-Auswahlmannschaft gespielt hatte, kam er auch in der neukaledonischen Fußballnationalmannschaft zum Einsatz.

Zum ersten Mal zwischen den Pfosten stand er für diese bei einem 8:0-Sieg über Tuvalu bei den Pazifikspielen 2011. Ab Juni 2012 kam er auch bei der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2014 zum Einsatz, bei der er es mit seiner Mannschaft bis in die finale Runde schaffte. Diese konnte seine Mannschaft auf Platz zwei hinter Neuseeland abschließen. Teil dieser Qualifikation war auch die Ozeanienmeisterschaft 2012, welche er mit seiner Mannschaft auf dem zweiten Platz abschloss. Weitere Einsätze sammelte er bei der Ausgabe 2012 des Coupe de l’Outre-Mer.

Nach dem Ende der WM-Qualifikationsphase im März 2013 kam er viele Jahre nicht mehr zum Einsatz. Seinen einzigen Einsatz hatte er im Jahr 2016 bei einer 1:2-Freundschaftsspielniederlage gegen Vanuatu. Im darauffolgenden Jahr kam er auf zwei weitere Einsätze, einer davon bei den Südpazifikspielen 2017. Nach ebenfalls nur zwei Freundschaftsspielpartien im Jahr 2018 kam er ab 2019 wieder regelmäßiger zum Einsatz. Den Anfang machten die Pazifikspiele 2019, bei denen er es mit seinem Team bis ins Finale schaffte.

Nach einer weiteren, auch durch die COVID-19-Pandemie bedingten Einsatzpause, kam er im März 2022 auf einen einzigen Einsatz bei der ozeanischen Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022, bei welcher seine Mannschaft ohne Punktgewinn bereits in der Gruppenphase ausschied. Das Jahr 2023 startete für ihn und seine Mannschaft im Oktober beim Melanesia Cup 2023, wo er zu zwei Einsätzen kam. Im November folgten die Pazifikspiele 2023, bei denen er seinem Team bei einem 9:8-Endstand nach Elfmeterschießen zum Titel verhalf.

Bei der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 stand er zwar nur in einer der Gruppenpartien im Kasten, dafür aber im Halbfinale und im Finale, wo seine Mannschaft mit 0:3 gegen Neuseeland die direkte WM-Teilnahme verpasste. Durch die Finalteilnahme sicherte er sich mit seiner Mannschaft jedoch die Teilnahme an den interkontinentalen Play-offs für das Turnier.

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Einzelnachweise

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