Giorgio Jerzy Rayzacher (* 26. September 1947 in Warschau) ist ein italienisch-französisch-polnischer Filmregisseur, Schauspieler und Schriftsteller. Er arbeitet in Italien, Polen, Frankreich und im Vereinigten Königreich.

Leben Rayzacher wurde in Warschau als Sohn eines polnischen Vaters und einer italienischen Mutter geboren. Er verbrachte seine Kindheit sowohl in Polen als auch in Italien. Später studierte er Filmregie am Centro Sperimentale di Cinematografia in Rom und arbeitete mit mehreren italienischen Regisseuren zusammen.

Karriere Filmregie Rayzacher gab sein Regiedebüt mit dem Dokumentarfilm Metilicon, der mit Unterstützung italienischer Produzenten entstand. Er drehte anschließend unter anderem La Vendetta (1972) sowie den französisch-italienischen Thriller Raptus (1998). Zudem realisierte er zahlreiche Dokumentationen und Werbefilme.

Schauspiel Rayzacher trat in mehreren polnischen Fernsehserien und internationalen Filmproduktionen auf. Er hatte eine kleine Rolle in Paweł Pawlikowskis Oscar-nominiertem Film Cold War (2018). Im Jahr 2025 spielte er einen italienischen Journalisten im Film 1949 / Vaterland desselben Regisseurs.

Literarisches Werk Rayzacher veröffentlichte mehrere Romane in Italien, Frankreich und Polen, darunter: La Princesse de Lyon . Fleurs Du Mal 1997. Dreszcze / Frissons (2004) La leggenda dell’uomo nervoso (2007)

Filmografie Regie Metilicon (1969) La Vendetta (1972) Raptus (1998)

Schauspiel Pitbull (Fernsehserie) Na sygnale (Fernsehserie) Cold War (2018) 1949 / Vaterland (2025)

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Einzelnachweise

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