Felix Dapare Dakora (* 14. November 1952) ist ein ghanaisch-südafrikanischer Pflanzenwissenschaftler, der durch Forschungen zur biologischen Stickstofffixierung und zu Leguminosen-Rhizobien-Symbiosen internationale Anerkennung erhielt. Von 2017 bis 2023 war er Präsident der African Academy of Sciences (AAS). Zu seinen Auszeichnungen zählt der Kwame-Nkrumah-Wissenschaftspreis der Afrikanischen Union (2016).
Leben Dakora ist in Ghana geboren und arbeitet seit vielen Jahren in Südafrika; er forscht an der Technischen Universität Tshwane (TUT) in Pretoria. An der TUT leitete er den South African Research Chair in Agrochemurgy and Plant Symbioses. Er übernahm zudem panafrikanische Aufgaben und wurde 2017 an die Spitze der AAS gewählt, die er bis 2023 anführte.
Wirken Seine Arbeit befasst sich mit der Nutzung von Leguminosen und ihrer Rhizobien-Symbionten, um Erträge nachhaltig zu steigern und Böden ohne mineralische Düngung mit Stickstoff zu versorgen. Im Jahr 2016 erhielt er den Kwame-Nkrumah-Wissenschaftspreis der Afrikanischen Union in den Life and Earth Sciences. Als AAS-Präsident vertrat er die afrikanische Wissenschaftsgemeinschaft in internationalen Foren. Im August 2023 ging das Amt an Lise Korsten über; die AAS präsentierte 2024 einen Erneuerungskurs und eine neue strategische Ausrichtung. Für seine wissenschaftlichen Leistungen erhielt er auch inneruniversitäre Anerkennung, etwa als Vice-Chancellor’s Researcher of the Year der TUT im Jahr 2022.
Einzelnachweise
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