Heinrich Wilhelm Emmert (* 15. November 1810 in BernEmmert, Nonnulla de inflammatione, turgore et erectione, S. 30.; † 1880 in Bern), heimatberechtigt in BielLudwig Carl Friedrich Emmert erhielt 1827 das Bürgerrecht von Biel; Blösch, Chronik von Biel, S. 193. und BernVerzeichniss sämmtlicher Burger der Stadt Bern auf 1. Januar 1861, S. 28., war ein Schweizer Arzt. __NOTOC__ Leben Heinrich Wilhelm Emmert war der Sohn des Ludwig Carl Friedrich Emmert (1779–1834)Wilhelm Emmert im Online-Katalog des Archivs für Medizingeschichte der Universität Bern und der Eleonore Elisabeth Friederike Dann aus Tübingen.Eleonore Elisabeth Friederike Dann auf archivportal-d.deTochter des Christoph Gottlieb Dann, Pfarrers in Weilheim, Enkelin des Jakob Heinrich Dann, Bürgermeisters zu Tübingen. Der in Tübingen und Bern tätige Arzt August Gottfried Ferdinand Emmert (1777–1819) war sein Onkel. Heinrich Wilhelm Emmert besuchte während drei Jahren das Gymnasium in Stuttgart. 1830 immatrikulierte er sich als studiosus medicinae an der Akademie in Bern.Matrikel der Universität Bern Nach eigenen Angaben hörte er Vorlesungen bei den Professoren Albrecht Tribolet, bei seinem Vater, bei Emanuel Eduard Fueter, Benoit, Isenschmid, Samuel Brunner, Schnell, Trechsel, Studer, Ith und Hermann.Emmert, Nonnulla de inflammatione, turgore et erectione, S. 31. Anschliessend wechselte er nach Berlin, wo er seine Dissertation verfasste und 1835 erfolgreich verteidigte. Der bernische Regierungsrat ernannte ihn 1834 und seinen Bruder Karl Emmert (1813–1903) zu Ärzten erster Klasse.Intelligenzblatt für die Stadt Bern, 10. Dezember 1834, S. 14. Ab ungefähr 1835 war er Mitglied der Naturforschenden Gesellschaft in Bern.Heinrich Wilhelm Emmert (Deskriptor) in der Burgerbibliothek Bern 1841 wurde am Berner Münster seine Ehe mit Sophia Adelheid Seltmann verkündet.Tochter des Johann Robert Seltmann, aus Riga, Intelligenzblatt für die Stadt Bern, 18. Mai 1841, S. 483. Die beiden hatten die zwei Kinder Ernst Wilhelm (1842–1906) und Ida Adelheid (1844–1926). In zweiter Ehe heiratete er Henriette Marie Leuch.Tochter des Bartholomäus Leuch, Wundarzt in Bern, Verzeichniss sämmtlicher Burger der Stadt Bern auf 1. Januar 1861, S. 102. 1857 erhielt er und seine Nachkommen das Bürgerrecht der Stadt Bern und er wurde Mitglied der Berner Gesellschaft zu Zimmerleuten. Emmert liess 1863 seine Besitzung im Köniztal versteigern.Berner Zeitung, Band 19, Nummer 67, 20. März 1863, S. 4. 1865 heiratete er in dritter Ehe Catharina Müller.Burgerbuch 1876, S. 36. Er verstarb 1880 in Bern.
Der Augenarzt Emil Emmert (1844–1911) war sein Neffe.
Quellen Brief Emmert, Wilhelm an Rüedi, Johann, BS001300 im Online-Katalog des Archivs für Medizingeschichte der Universität Bern
Schriften
Praktische Anleitung zur Krankenpflege mit besonderer Berücksichtigung chirurgischer Abtheilungen, Bern 1872.
Literatur
Anmerkungen
Einzelnachweise
Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bern) Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1810 Kategorie:Gestorben 1880 Kategorie:Mann