Tina Pupuke-Browne (geboren am 4. April 1955 in Aitutaki) ist eine cookinsulanische Politikerin. Sie ist Vorsitzende der Demokratischen Partei des Landes.
Herkunft und Ausbildung Tina Pupuke-Browne kam 1955 auf dem Atoll Aitutaki zur Welt, das 260 km nördlich der Hauptinsel Rarotonga liegt. Sie wuchs auf der Insel Rakahanga auf, ihr Vater ist der ehemalige Premierminister der Cook-Inseln Pupuke Robati. Sie besuchte das Tereora College in Nikao auf Rarotonga und studierte anschließend an der University of Canterbury im neuseeländischen Christchurch, wo sie 1979 mit einem Bachelor of Laws abschloss – als erste Frau von Rarotonga.
Karriere Anschließend arbeitete sie zunächst für die neuseeländische Anwaltskanzlei Russell McVeagh, kehrte aber dann 1981 auf die Cookinseln zurück, wo sie für das Crown Law Office tätig war. Einige Jahre später machte sie sich selbständig. Daneben übernahm sie die Präsidentschaft der Cook Islands Netball Association.
Browne engagierte sich erstmals 1996 in der Politik, als sie als Kandidatin der Cook Islands Party an den Nachwahlen in Nikao-Panama teilnahm. Sie wurde von Ngamau Munokoa besiegt.
Im April 2017 wurde Pupuke-Browne als Nachfolgerin von William (Smiley) Heather zur Vorsitzenden der Demokratischen Partei gewählt. Bei den Wahlen 2018 kandidierte sie für den Sitz von Rakahanga und verlor gegen Toka Hagai von der Cook Islands Party. Hagai gab seinen Sitz später nach Manipulationsvorwürfen auf, und Browne gewann ihn in einer Nachwahl.
Im Dezember 2019 nahm sie an einem Protest weiblicher Abgeordneter teil, mit dem erreicht werden sollte, dass das Tragen der traditionellen Ei Katu (Blumenkränze) im Parlament erlaubt werden sollte.
Im April 2020 war sie Sprecherin einer Gruppe von Abgeordneten, die während der COVID-19-Pandemie auf einen Teil ihrer Diäten verzichteten und auch die anderen Parlamentarier und die Regierungsangehörigen dazu aufforderten. Im Jahr 2020 unterstützte sie die Bemühungen der Regierung, die Ausbreitung von COVID auf den Cookinseln zu verhindern, und widersetzte sich später der Aufhebung von Quarantänemaßnahmen durch die Regierung.
Im März 2021 schloss sie sich der Regierung an und lehnte ein zehnjähriges Moratorium für den Meeresbodenbergbau ab.
Sie wurde bei den Wahlen 2022 erneut in das Parlament der Cookinseln gewählt.
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